Belgier überrascht Sprint-Elite

Belgier überrascht Sprint-Elite
Belgier überrascht Sprint-Elite

Der belgische Radprofi Dries De Bondt (Alpecin-Fenix) hat überraschend die 18. Etappe des Giro d‘Italia gewonnen.

Nach 156 weitgehend flachen Kilometern siegte der 30-Jährige in Treviso als Teil einer vierköpfigen Fluchtgruppe vor dem Italiener Edoardo Affini (Jumbo-Visma) und dem Dänen Magnus Cort Nielsen (EF Education-EasyPost).

Bereits vor Rennbeginn hatte der portugiesische Gesamtvierte Joao Almeida die Rundfahrt wegen eines positiven Corona-Tests beenden müssen.

Nach zwei schweren Etappen in den Alpen und vor den entscheidenden Teilstücken in den kommenden Tagen, mussten die Fahrer am Donnerstag nur zwei kleinere Anstiege der vierten Kategorie bezwingen.

Sprinter kommen nicht zum Zug

Vor dem Rennen war mit einem Massensprint gerechnet worden, doch die Ausreißer-Gruppe kam rund 15 Sekunden vor dem Hauptfeld ins Ziel. Im Schlussspurt setzte sich dann De Bondt durch.

Vor Beginn der Etappe in Borgo Valsugana hatte Podiumskandidat Almeida vom UAE Team Emirates alle Träume auf eine Top-Platzierung begraben müssen. "Wir sind ziemlich bedient. Joao und seine Helfer haben ein exzellentes Rennen gezeigt. Unsere Ziele waren das Podium und das Weiße Trikot, und um beides haben wir mitgekämpft", sagte Teamchef Mauro Gianetti über den positiven Corona-Test des 23-Jährigen, der 1:54 Minuten hinter dem Gesamtführenden Richard Carapaz (Ecuador) lag.

Ein Profiteur des Ausscheidens Almeidas ist der deutsche Hoffnungsträger Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe). Der Ravensburger rückte am Donnerstagmorgen auf Gesamtrang sieben vor und verteidigte diesen während der Etappe, die erwartungsgemäß keinerlei Auswirkungen auf die vorderen Plätze im Gesamtklassement hatte.


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