Bekanntmachung gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) sowie über den Ausfall einer Angebotsbedingung (Mindestannahmeschwelle)

Die Nidda Healthcare Holding AG, München, Deutschland ("Bieterin") hat am 27. April 2017 die Angebotsunterlage für ihr freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft, Bad Vilbel, Deutschland ("STADA AG"), zum Erwerb sämtlicher nennwertlosen Namensaktien (Stammaktien) der STADA AG (ISIN DE0007251803) ("STADA-Aktien") gegen Zahlung einer Geldleistung in Höhe von EUR 65,28 je Aktie veröffentlicht. Darüber hinaus sollen die Aktionäre der STADA AG an der von dem Vorstand der STADA AG für das am 31. Dezember 2016 endende Geschäftsjahr vorgeschlagenen Dividende in Höhe von EUR 0,72 je Aktie der STADA AG partizipieren. Wenn der Vollzug des Übernahmeangebots vor dem Tag erfolgt, an dem die Hauptversammlung der STADA AG stattfindet, die über die Verwendung des Bilanzgewinns für das am 31. Dezember 2016 endende Geschäftsjahr beschließt, wird die Geldleistung in Höhe von EUR 65,28 um EUR 0,72 je Aktie der STADA AG erhöht auf EUR 66,00 je Aktie der STADA AG.

Die Frist für die Annahme dieses Übernahmeangebots endete am 22. Juni 2017, 24:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main).

I. Bekanntmachung gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpÜG

  1. Bis zum 22. Juni 2017, 24:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) ("Ablauf der Annahmefrist"), ist das Übernahmeangebot für insgesamt 40.844.263 STADA-Aktien angenommen worden. Dies entspricht einem Anteil von ca. 65,5160 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der STADA AG.
  2. Zum Ablauf der Annahmefrist hielten weder die Bieterin noch mit ihr gemeinsam handelnde Personen im Sinne des § 2 Abs. 5 WpÜG oder deren Tochterunternehmen STADA-Aktien oder nach §§ 25, 25a Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) mitzuteilende Stimmrechtsanteile in Bezug auf die STADA AG. Ihnen wurden zum Meldestichtag auch keine Stimmrechte aus STADA-Aktien nach § 30 WpÜG zugerechnet.

II. Ausfall einer Angebotsbedingung

  1. Gemäß Ziffer 12.1 der Angebotsunterlage stehen das Übernahmeangebot und die durch seine Annahme mit den Aktionären der STADA AG zustande kommenden Verträge unter den in Ziffer 12.1.1 bis Ziffer 12.1.5 der Angebotsunterlage beschriebenen Angebotsbedingungen. Wenn die in Ziffer 12.1 der Angebotsunterlage genannten Angebotsbedingungen entweder bis zu dem jeweils geltenden Zeitpunkt nicht eingetreten oder vor dem jeweiligen Zeitpunkt endgültig ausgefallen sind und die Bieterin auf sie nicht zuvor wirksam verzichtet hat, erlischt das Übernahmeangebot (vgl. Ziffer 12.2 der Angebotsunterlage). In diesem Fall entfallen die durch die Annahme des Übernahmeangebots zustande gekommenen Verträge und nicht werden nicht vollzogen (auflösende Bedingung); eingelieferte STADA-Aktien werden zurückgewährt.
  2. Die in Ziffer 12.1.2 der Angebotsunterlage vorgesehene Mindestannahmeschwelle von mindestens 67,5 % der im Zeitpunkt des Ablaufs der Annahmefrist ausgegebenen STADA-Aktien wurde zum Ablauf der Annahmefrist nicht erreicht. Diese Angebotsbedingung ist damit endgültig ausgefallen. Folglich ist das Übernahmeangebot erloschen und die infolge der Annahme des Übernahmeangebots zustande gekommenen Verträge sind entfallen und werden nicht vollzogen.

III. Keine weitere Annahmefrist

Da die Angebotsbedingung in Ziffer 12.1.2 der Angebotsunterlage nicht erfüllt wurde und die Bieterin vor Ausfall der Angebotsbedingung nicht wirksam auf sie verzichtet hat, wird es keine weitere Annahmefrist im Sinne von § 16 Abs. 2 WpÜG geben.

IV. Rückbuchung der zum Verkauf eingereichten STADA-Aktien

Die Rückbuchung der zum Verkauf eingereichten STADA-Aktien (ISIN DE000A2E4R04) in die ursprüngliche ISIN DE0007251803 wird voraussichtlich am 30. Juni 2017 erfolgen. Nach der Rückbuchung können die STADA-Aktien wieder unter ihrer ursprünglichen ISIN DE0007251803 gehandelt werden.

 

München, 26. Juni 2017

Nidda Healthcare Holding AG