Auch beim Honda-Heimrennen: Startplatz-Strafe für Alonso

SID
Auch beim Honda-Heimrennen: Startplatz-Strafe für Alonso

Auch beim Heimrennen von Motorenlieferant Honda wird der frühere Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) vom Ende des Feldes starten müssen. In seinem McLaren musste vor dem Start die komplette Antriebseinheit ausgetauscht werden, Grund war ein Hydraulik-Leck. Alonso wird damit eine 35-Plätze-Strafe erhalten.
Im 16. Saisonrennen nutzt Alonso unter anderem schon den achten Verbrennungsmotor und den zehnten Turbolader, diese Probleme ziehen sich allerdings durch die gesamte nun knapp dreijährige Partnerschaft von McLaren und Honda. Diese wird nach der aktuellen Saison beendet, McLaren nutzt ab 2018 Antriebseinheiten von Renault. Honda bleibt in der Formel 1 und wird im kommenden Jahr Toro Rosso ausrüsten.
Die Strafe für Alonso ist nicht die einzige beim Grand Prix in Suzuka, die Startaufstellung wird sich relativ deutlich vom Ergebnis des Qualifyings am Samstag (8.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) unterscheiden. So muss Mercedes-Pilot Valtteri Bottas (Finnland) wegen eines Getriebewechsels um fünf Plätze zurück. Carlos Sainz jr. (Spanien) erhielt wegen des Wechsels einiger Antriebskomponenten eine 20-Plätze-Strafe, das gleiche gilt für den Briten Jolyon Palmer im Renault.