Bei Smartphones, Notebooks & Co. können sich Geräte aus zweiter Hand lohnen

Geräte aus 2. Hand: Eine Investition in das Google Pixel lohnt sich noch immer. (Bild: AFP)

Klar ist es schick, immer das neueste Gerät zu haben und technisch auf dem aktuellsten Stand zu sein. Aber ganz ehrlich: Wirklich brauchen tut man den High-Tech-Schnickschnack meistens nicht. Warum also nicht zu günstigeren Gebrauchtwaren greifen?

Klar, eines sollte gewährleistet sein, wenn man sich ein technisches Gerät besorgt: Auch, wenn es inzwischen neuere Modelle gibt, muss es noch regelmäßig mit Updates versorgt werden. Und die Qualität muss stimmen, damit zum Beispiel nicht gleich der Akku abraucht. Ansonsten aber spricht wenig gegen ein Gerät, dass etwa wie das iPhone 7 genauso viel kann wie sein Nachfolger, dafür aber nur die Hälfte kostet.

„Heise.de“ nennt auch das erste Google Pixel als Beispiel für ein Smartphone, dass sich für nur 350 Euro gebraucht zu kaufen lohnt. Die Kamera ist top und die Versorgung mit Android-Updates für die kommenden zwei Jahre gesichert. Hochwertige Geräte wie diese haben in der Regel eine lange Lebensdauer und bieten Gebrauchtwarenkäufern ein Maximum an Schnäppchen-Feeling ohne Reue.

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Wer auf der Suche nach einem guten und günstigen Gerät aus zweiter Hand ist, sollte sich einmal die Optionen bei Amazon ansehen. Während man Angebote von Privatpersonen fast schon suchen muss, gibt es dort unzählige Händler, die die Geräte über den Marketplace vertreiben. Neu, sehr gut, gut oder akzeptabel lauten die Kategorien, in die die Waren je nach Zustand eingeteilt werden. Wer böse Überraschungen auf jeden Fall vermeiden will, sollte sich auf die Angebote der ersten beiden beschränken. Eine Gewährleistung ist bei Amazon wie bei vielen anderen Online-Shops gegeben. Wer hier fündig wird und zuschlägt, sollte darauf achten, den Kauf über Amazon abzuwickeln, um nicht auf etwaige Betrüger hereinzufallen.

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Wie bei Amazon findet man auch bei eBay die meisten Angebote von professionellen Händlern. Die Geräte gibt es in „gebraucht“ oder „refurbished“, was soviel bedeutet wie generalüberholt. Kaputte Einzelteile wurden dann oft ersetzt und die Händler liefern genaue Infos über eventuell noch vorhandenes Zubehör.

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Wer für ein größtmögliches Risiko bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, kann es bei Refurbishern wie beispielsweise bb-net oder GSD versuchen. Ihre Angebote richten sich speziell an Firmenkunden und haben in der Regel ein bis zwei Jahre Garantie.

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