Bei diesen vegetarischen Weihnachtsmenüs wird niemand das Fleisch vermissen

An Weihnachten müssen die Teller der Vegetarier selbstverständlich nicht leer bleiben. Bei diesen Ideen wird niemand das Fleisch vermissen. (Bild: ddp)

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Vegetarier mit den Beilagen begnügen mussten. Wie kreativ und lecker ein vegetarisches Weihnachtsmenü sein kann, zeigen wir euch hier!

1. Menü: Rote-Beete-Salat, Süßkartoffeln und Mandeltofu und Lebkuchen-Tiramisu

Vorspeise: Rote-Beete-Salat mit Birnen

Zutaten für 6 Personen: 500 Gramm Rote Bete (klein, in Kugeln), Salz, 1 Rettich (200 g), 2 Birnen (klein, Williams Christ), 1 Beet Shiso (rot)

Für die Vinaigrette: 1TL Dijon-Senf (mittelscharf), Pfeffer (frisch gemahlen), 2EL Weißweinessig, 4EL Sesamöl, 1EL Kürbiskernöl, 125Milliliter Birnensaft (z. B. von Granini)

Zubereitung Salat: Die Rote Beete abspülen, Blätter und Wurzelspitzen entfernen und dann in Salzwasser rund 20 Minuten kochen. Währenddessen den Rettich schälen und in dünne Scheiben hobeln, anschließend salzen. Die gekochte Rote Beete kalt abspülen, schälen und in Spalten schneiden.

Zubereitung Vinaigrette: Senf, Salz, Pfeffer und Essig verrühren. Beide Öle mit einem Schneebesen unterschlagen, anschließend den Birnensaft unterrühren.

Die letzten Schritte: Birnen waschen, trocken tupfen, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Diese sofort in die Vinaigrette einlegen, damit sie sich nicht braun färben. Rote Bete, Rettich und Birnen auf Tellern mit der restlichen Vinaigrette anrichten und mit der Kresse dekoriert servieren.

Hauptgang: Süßkartoffeln und Mandeltofu auf Granatapfel-Taboulé

Süßkartoffeln sind nicht nur lecker und gesund: Sie enthalten eine große Portion Vitamin E – das vor Hautalterung schützt. (Bild: Tumblr / im-horngry)

Zutaten für 6 Personen: 240 Gramm Couscous, Salz, Pfeffer, ¼ Töpfchen Minze, ½ Bund Petersilie, 300 g Tomaten, 90 g Datteln (ohne Stein), 1 Granatapfel, 4 EL flüssiger Honig, Saft und abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone, 144 ml Olivenöl, 3 mittelgroße Süßkartoffeln, 2 Knoblauchzehen, 420 g Naturtofu, 1 Ei (Gr. L), 2 EL Mehl, 90 g Mandelblättchen

Zubereitungszeit: rund 50 Minuten

1. Für das Taboulé Couscous nach Packungsanweisung mit leicht gesalzenem kochendem Wasser zubereiten und auskühlen lassen. Kräuter waschen und grob hacken. Tomaten klein würfeln.

2. Datteln vierteln, Couscous mit einer Gabel auflockern und Datteln, Kräuter und Tomaten beimischen.

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3. Für die Taboulé-Marinade den Granatapfel halbieren, Kerne in ein Sieb geben und den Saft auffangen. In einer Schüssel den Honig, Zitronensaft, den aufgegangenen Granatapfelsaft und 5 EL Öl verrühren, anschließend die Kerne zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Hälfte der Marinade dem Couscous beigeben.

4. Für die Süßkartoffeln den Backofen vorheizen (E-Herd: 175 °C, Umluft: 150 °C). Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm breite Spalten schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Mit Zitronenschale, 2 EL Honig, 4 EL Öl, etwas Salz und Pfeffer verrühren. Mit Kartoffeln mischen und auf einem Backblech verteilen. Im heißen Ofen rund 20 Minuten backen.

5. Den Tofu in 2 cm große Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ei in einem tiefen Teller verquirlen. Mehl und Mandelblättchen jeweils in einen tiefen Teller geben. Tofu erst in Mehl, dann im Ei und zuletzt in Mandeln wenden.

6. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofuwürfel darin portionsweise rundherum ca. 4 Minuten goldbraun braten. Mit Süßkartoffeln auf dem Taboulé anrichten und mit restlicher Marinade servieren.

Dessert: Lebkuchen-Tiramisu

Mit Lebkuchengewürzen schmeckt das klassische Tiramisu gleich viel weihnachtlicher. Wer mag, kann es mit frischen Früchten dekorieren. (Bild: ddp)

Zutaten für 6 Personen: 150 ml frisch gebrühter Espresso, 3-5 EL + 50 g Zucker, 2 EL Amaretto, 200 g Frühstückskuchen (aus der Packung), 250 g Mascarpone, 500 g Magerquark, 1/2 TL Lebkuchengewürz, 1 Glas (370 ml) Kirschen, 1 Bio-Orange, 100 ml Rotwein, 1 kleine Zimtstange, 1 Sternanis, 1 gehäufter TL Speisestärke, Kakao zum Bestäuben

Zubereitungszeit: rund 40 Minuten

1. 150 ml Espresso, 2 EL Amaretto und 1-2 EL Zucker da verrühren und abkühlen lassen. Dann 200 Gramm Frühstückskuchen in 12 dickere Scheiben schneiden.

2. Die Hälfte der Kuchenscheiben dicht an dicht in eine eckige Form legen und die Hälfte der Espressomischung darüber geben.

3. Mascarpone, Quark, 50 g Zucker und 1/2 TL Lebkuchengewürz mit dem Schneebesen glattrühren. Nun die Hälfte der Creme gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

4. Den übrigen Kuchen darüberlegen, mit dem Rest Espresso beträufeln und die übrige Creme darauf glatt streichen. Das Lebkuchen-Tiramisu nun zugedeckt mindestens 4 Stunden kalt stellen.

5. Kirschen abtropfen lassen. Orange waschen und halbieren. Eine Hälfte auspressen, die andere in Scheiben schneiden. Kirschsaft, bis auf 2 EL, 100 ml Rotwein, Orangenscheiben und -saft, 2-3 EL Zucker, 1 Zimtstange und 1 Sternanis aufkochen und 10 Minuten köcheln.

6. Stärke und 2 EL Kirschsaft verrühren. In den heißen Saft einrühren, 3 Minuten köcheln. Kirschen unterheben. Nun das Lebkuchen-Tiramisu mit Kakao bestäuben, in Stücke schneiden und mit den heißen Kirschen servieren.

2. Menü: Maronencremesuppe, Cremiges Kürbis-Kokos-Curry und Schokoküchlein mit Granatapfel

Vorspeise: Maronencremesuppe mit Walnüssen

Zutaten für 6 Personen: 375 g Knollensellerie, 3 Petersilienwurzeln, 1½ Zwiebeln, 1½ Knoblauchzehen, 1½ Zweige Rosmarin. 2¼ EL Olivenöl, 150 ml trockener Weißwein, 1½ EL klare Gemüsebrühe, 450 g vakuumierte gegarte Maronen, 56 g Walnusskerne, 15 g Feldsalat, 150 g Schlagsahne, Salz, Pfeffer, Zucker, Backpapier

Zubereitungszeit: rund 60 Minuten

1. Die Petersilienwurzeln und den Sellerie schälen, waschen und grob würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und fein hacken.

2. Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Sellerie und Petersilienwurzeln unter Rühren ca. 6 Minuten farblos mitdünsten. Die letzten 2 Minuten den Rosmarin dazugeben.

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3. Topf mit Wein und 1,5 Liter Wasser ablöschen, Brühe einrühren und aufkochen. Maronen zugeben und zugedeckt rund 15 Minuten lang köcheln lassen.

4. Unterdessen die Walnusskerne grob hacken und unter ständigem Rühren in einer Pfanne ohne Fett (!) zusammen mit 1 EL Wasser und 1 TL Zucker leicht karamellisieren. Anschließend auf das Backpapier geben und auskühlen lassen. Feldsalat waschen, abtropfen lassen und Blätter abzupfen.

5. Den großen Topf mit dem Gemüse mit Sahne aufgießen und die Suppe fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Feldsalatblättchen und gerösteten Walnusskernen anrichten.

Hauptgang: Cremiges Kürbis-Kokos-Curry

Auch vegetarisch ein feines Wintergericht: Curry mit Kürbis und Kokosmilch. (Bild: Tumblr / veganfeelsgood)

Zutaten für 6 Personen: 1 1/2 Butternutkürbis, 6 Esslöffel Öl, 1 1/2 rote Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 1 1/2 TL Ingwer, 1 1/2 rote Chilischote, 1 1/2 TL Garam Masala, 1 1/2 TL Kurkuma, 3/4 TL Kreuzkümmel, 1/3 TL Cayenne, 1/3 TL Zimt, 1/3 TL gemahlener Korinader, 1 1/2 TL Agavendicksaft, Salz, Pfeffer, 1 1/2 Dose geschälte Tomaten, 1 1/2 Dose Kokosmilch, 1 1/2 Handvoll Cashewkerne, 3/4 Bund Koriander, 1 1/2 Tassen Reis, 3 Tassen Wasser

Zubereitungszeit: 30 Minuten

1. Backofen auf 200 °C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Kürbis halbieren, schälen, entkernen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Mit 2 EL Öl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Backblech verteilen und im heißen Ofen ca. 30 Minuten backen.

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3. 2 Tassen Wasser aufkochen, Reis dazugeben und Hitze reduzieren. Bei geringer Temperatur ca. 15 Minuten ziehen lassen, bis der Reis die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat.

4. Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken, Ingwer reiben und Chili in dünne Ringe schneiden. Zwiebelwürfel in restlichem Öl mit Garam Masala, Kurkuma, Kreuzkümmel, Cayenne, Zimt und gemahlenem Koriander 2 Minuten anrösten. Knoblauch, Ingwer, Chili und Agavendicksaft zugeben. Mit Kokosmilch ablöschen. Tomaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen, ca. 10 Minuten köcheln lassen.

5. Cashewkerne anrösten und Koriander hacken.

6. Kürbis mit Koriander in das Curry geben. Mit Cashewkernen und Reis servieren.

Dessert: Schokoküchlein mit Granatapfel

Die Kombination Schokolade und Granatapfel ist einfach unwiderstehlich. (Bild: Tumblr / inthepitofmystomach)

Zutaten für 10 Stück: 100 Gramm Zartbitterkuvertüre, 250 Gramm Mehl, 1 Packung Backpulver, Salz, 6 EL Kakaopulver, 100 Milliliter Espresso (heiß), 250 Gramm Butter, 200 Gramm brauner Zucker, 1 TL Zimt (gemahlen), 3 Bio-Eier, 125 Milliliter Buttermilch, Fett (für die Form), 1 Granatapfel, 150 Gramm Zartbitterkuvertüre, 500 Gramm Schlagsahne, 0,5 TL Kardamom (gemahlen), 10 Zimtblüten, 1 TL geröstete Kakaobohnenspiltter

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Zubereitungszeit: rund 60 Minuten

1. Für den Teig Kuvertüre hacken, in einer Metallschüssel im warmen Wasserbad schmelzen lassen.

2. Backofen auf 180 Grad oder Umluft 160 Grad vorheizen.

3. Mehl, Backpulver und ¼ TL Salz mischen. 150 ml Wasser aufkochen, mit Kakao und Espresso verrühren. Butter, Zucker und Zimt 5 Minuten cremig schlagen. Eier unterrühren, dann die flüssige Kuvertüre darunterschlagen.

4. Im Wechsel Mehlmischung und Buttermilch nach und nach unterrühren. Dann die Espresso-Kakao-Mischung unter Rühren dazugießen.

5. Teig in eine gefettete Springform (Ø 26 cm) geben. Im Ofen etwa 35 Minuten backen, vollständig abkühlen lassen. Teig aus der Form lösen. 10 Törtchen (Ø 6 cm ) mit einem Ringausstecher ausstechen, auf ein Kuchengitter setzen.

6. Die Granatapfelkerne auslösen, Kuvertüre hacken, dann 150 g Sahne aufkochen, vom Herd nehmen, Kuvertüre, Kardamom und ¼ TL Salz unterrühren.

7. Zimtblüten fein mahlen. Restliche kalte Sahne halbsteif schlagen. Sahne in tiefe Teller geben, mit Zimtblüten bestreuen. Küchlein in die Sahne setzen. Die heiße Kuvertürenmischung darübergeben, mit Granatapfelkernen bestreuen und sofort servieren.

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