Eine beeindruckende Grafik zeigt, dass wir in der friedlichsten Zeit der vergangenen Jahrhunderte leben

Felix Rentzsch
Max Roser


Die Medien zeichnen häufig ein düsteres Weltbild: Krieg im Nahen Osten, Hungersnöte in Afrika und Überschwemmungen in Asien – an manchen Abenden reichen 15 Minuten „Tagesschau“ aus, um das Gefühl zu bekommen, dass es mit der Erde und ihren Bewohnern immer weiter bergab geht. Der deutsche Wirtschaftsstatistiker Max Roser versucht dieser Wahrnehmung schon seit Jahren entgegenzuwirken, in dem er die positiven gesellschaftlichen Entwicklungen in den Vordergrund rückt.

Roser sammelt dafür Daten aus verschiedensten Quellen und setzt sie zu aufwendig gebauten Grafiken zusammen. 2014 zeigte der promovierte Oxford-Wissenschaftler unter anderem, dass die Welt noch nie so demokratisch regiert wurde wie in diesen Tagen – entgegen dem Bauchgefühl vieler Wähler. Anschließend beschäftigte sich Roser mit Einkommensgleichheit, Demografie, Wirtschaftswachstum und medizinischer Versorgung.

Extrem brutale Vergangenheit

Seine neueste Arbeit beweist, dass die Welt noch nie so friedlich war wie jetzt – und das, obwohl an vielen Orten auf der Welt täglich Menschen gewaltsam ums Leben kommen und Terroranschläge in europäischen Städten zuletzt für Verunsicherung gesorgt haben. „Die Grafik zeigt, dass die Vergangenheit in heutigen Maßstäben oft extrem brutal war“, sagt Roser im Gespräch mit Business Insider. Umgekehrt gebe es in der Gegenwart weniger Gewalt als in früheren Jahren.

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