Was bedeutet der Ekström-Rücktritt für Audi in der DTM?

Wie es für Audi nach dem Rücktritt von Mattias Ekström weitergeht


17 Jahre lang waren Audi und Mattias Ekström in der DTM unzertrennlich. 2018 werden sie im Deutschen Tourenwagen Masters getrennte Wege gehen. Auch wenn bei den Ingolstädtern mit dem Schweden eine wichtige Säule fehlen wird, sind die Audianer optimistisch für die Zukunft. "Audi glaubt immer noch an die DTM. Es ist eines der Motorsportprogramme, in denen wir seit vielen Jahren involviert sind. Wir hoffen, dass wir noch viele weitere Jahre daran teilnehmen werden", sagt Motosportchef Dieter Gass.

Auch ohne Ekström haben die Vier Ringe sechs starke Fahrer an Bord, die großes Potenzial haben. "Wir werden dafür sorgen, dass wir in der DTM genauso hart weiterkämpfen als in der Vergangenheit", sagt er.

Doch nicht nur in seine Schützlinge setzt der Sportchef ein großes Vertrauen für eine positive Zukunft seiner Marke in der DTM. Sondern auch in Gerhard Berger, den Vorstandsvorsitzenden der DTM-Dachorganisation ITR, der seit knapp einem Jahr im Amt ist. "Seitdem Gerhard Berger an die Spitze der ITR gekommen ist, gab es viele Schritte in die richtige Richtung", erklärt der Audi-Mann und nennt ein Beispiel.

"Ich werde mich noch sehr lange an das DTM-Saisonfinale 2017 in Hockenheim erinnern, denn es war eine Veranstaltung, wie wir uns die DTM in Zukunft vorstellen. Mit vielen Zuschauern an der Strecke und im Fahrerlager und einem Musikkonzert am Samstagabend - das hatte richtigen Eventcharakter."

Mit einem Besuch der japanischen Super-GT-Autos von Lexus und Nissan in Hockenheim im Oktober und beim Gegenbesuch in Motegi im November wurde die Werbetrommel für die deutsche Tourenwagenserie kräftig gerührt.

Gass hofft, dass die aktuellen Entwicklungen in der DTM mit der Einführung des Class-One-Reglements eine positive Auswirkung auf die Serie und seine Marke haben werden und "wir eine sehr lange Zukunft in der DTM haben werden".

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