Beachvolleyball-WM: Kampf um die Nummer eins im WM-Sand von Wien

Mit Wildcard in Wien: Margareta Kozuch (l.) und Karla Borger

Wien.  Der Wind bläst sanft durch die Bäume, Laura Ludwig liegt am Rand des Beachvolleyballfeldes und dehnt ihre Gelenke. Ihr Trainer Jürgen Wagner steht unter einem Dach im Schatten und blickt an der Olympiasiegerin vorbei auf die Alte Donau: "Das ist fast wie Urlaub hier." Die Atmosphäre auf den Trainingsplätzen, drei Kilometer entfernt vom großen Trubel der Beachvolleyball-WM in Wien, lädt zur Entspannung ein, doch der Eindruck täuscht.

Immer wieder blickt Ludwig auf den Nebencourt, dort trainieren gerade Karla Borger und Margareta Kozuch. An diesem Montag kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden deutschen ­Frauenteams. Nach jeweils zwei Siegen spielen die beiden Duos auf dem 10.000 Zuschauer fassenden Center-Court um den Gruppensieg im Pool D (14 Uhr, www.zdf.de/sport). Der Sieger wird mit der besseren Setzung und einem ­vermeintlich leichteren Gegner für die erste Runde der K.o.-Phase belohnt.

"Ein sehr interessantes Spiel", sagt Olympiasieger Julius Brink. "Für mich sind Laura und Kira der haushohe Gruppen-Favorit, aber nur, wenn sie körperlich topfit sind." Genau daran hakte es zuletzt: Im Dezember wurde Ludwig an der Schulter operiert, dann zog sich Walkenhorst einen Infekt zu. In dieser Saison haben die Olympiasiegerinnen, die 2016 zudem den Europameistertitel und die Deutsche Meisterschaft gewannen, erst fünf Turniere ­zusammen gespielt.

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