Beachvolleyball-WM: Glenzke/Großner halten dem Druck stand

Nadja Glenzke schreit ihre Freude heraus

Wien.  Irgendwie hatte Nadja Glenzke es geahnt. Mit viel Nervosität im Bauch gewann die gebürtige Berlinerin mit ihrer aus Thüringen stammenden Partnerin Julia Großner (29) bei der Beachvolleyball-WM das Ausscheidungsspiel gegen Erika Mongelos Bobadilla und Gabriela Filippo aus Paraguay (21:11, 21:18). Danach war die 21-Jährige kurz erleichtert, denn sie hatte es über die Trostrunde in die Gruppenphase geschafft. "Jetzt kommt sicher wieder Deutschland", sagte sie.

Das sollte eigentlich ein Scherz sein. Schon in der Gruppe war die WM-Debütantin von ihren deutschen Kontrahentinnen umringt gewesen. In Pool D reichte es nach einem 1:2 gegen die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und einem 0:2 gegen Karla Borger/Margareta Kozuch zu Rang drei. In der ersten Runde der K.o.-Phase treffen Glenzke und Großner nun aber tatsächlich wieder auf ein deutsches Team: Am Mittwoch um 14.30 Uhr heißen die Gegnerinnen Chantal Laboureur und Julia Sude.

"Immerhin hatten wir zwei Spiele gegen andere Nationen", sagte Glenzke. "Ich ärgere mich jetzt auch nicht", ergänzte sie. "Wir haben gut gegen Kira und Laura gespielt, dann können wir auch gut gegen Laboureur/Sude spielen."

Flüggen/Böckermann bleiben im Turnier

Helke Claasen bestätigt diese Theorie. Die Trainerin der Olympiasiegerinnen Ludwig/Walkenhorst erlebte bei der WM vor zehn Jahren als Spielerin eine ähnliche Situation: Nach der Gruppe mit zwei anderen deutschen Teams traf sie in Runde zwei der K.o.-Phase auf Rieke Brink-Abeler und Hella J...

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