WM-Drama! Laute Schmerzensschreie, Fans geschockt

WM-Drama! Laute Schmerzensschreie, Fans geschockt
WM-Drama! Laute Schmerzensschreie, Fans geschockt

Drama bei der Beachvolleyball-WM in Rom!

Die Schweizerin Joana Heidrich hat sich im Spiel um Platz drei gegen die deutschen Stars Cinja Tillmann und Svenja Müller offenbar eine schlimme Verletzung zugezogen.

Die 30-Jährige schrie nach einem Aufschlag jäh auf, setzte sich in den Sand. Das Stadion im Foro Italico versank in eisige Stille. Tillmann und Müller zeigten zuerst eine Reaktion und schirmten die noch immer schreiende Heidrich mit einem Handtuch ab. Wenig später wurde sie von Ärzten untersucht.

Verletzung offenbar an der Schulter

Heidrich zog sich die Verletzung offenkundig in der rechten Schulter zu. Erst nach Minuten der Behandlung hörten die Schreie auf. Anschließend wurde sie mit einer Trage aus dem Stadion gebracht und ins Krankenhaus gefahren. Eine genau Diagnose steht noch aus.

Auf Instagram gab Heidrich an, dass die Schulter mittlerweile „wieder drin“ sei, was nahelegt, dass sie zuvor ausgekugelt war. Da die Schweizerinnen aufgeben mussten, sicherten sich Tillmann und Müller Bronze, den größten Erfolg ihrer Karriere.

Tillmann/Müller hatten den ersten Satz 16:21 verloren, im zweiten lagen sie gegen die früheren Europameisterinnen 7:10 zurück, als das Unglück geschah.

Im Halbfinale am Samstag hatten die erfahrene Tillmann (30) und Top-Talent Müller (21) gegen Sophie Bukovec und Brandie Wilkerson aus Kanada mit 12:15 im entscheidenden dritten Satz verloren.

Zweite deutsche WM-Medaille

Am Sonntag stand zum Abschluss nun zumindest auf dem Papier die zweite deutsche Frauen-WM-Medaille: 2017 in Wien hatten die Rio-Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst Gold gewonnen.

Müller und Tillmann treten erst seit eineinhalb Jahren zusammen an. Bei dem Turnier in Rom waren sie in einem insgesamt enttäuschenden deutschen Team der Lichtblick. Unter anderem waren die EM-Dritten Karla Borger und Julia Sude (Düsseldorf) im Achtelfinale ausgeschieden.

Die Athletinnen und Athleten beklagten die fehlende Stimmung im Foro Italico. „Also bei der Vorrunde der WM 2019 in Hamburg war schon mehr los im Stadion als jetzt bei den Finalspielen in Rom... Schade für die Athlet*innen, die es so weit geschafft haben“, schrieb Borger am Sonntag bei Twitter.

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Mit SID (Sport-Informations-Dienst)

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