BDI fordert Ende der Homeofficepflicht

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Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Homeoffice für viele Arbeitnehmer zur Regel geworden.
Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Homeoffice für viele Arbeitnehmer zur Regel geworden.

Immer mehr Menschen sind gegen Corona geimpft, immer mehr der im Zusammenhang mit der Pandemie eingeführten Regeln werden gelockert. Nun dringt auch die Industrie auf eine Rückkehr zum "normalen Geschäftsbetrieb".

Berlin (dpa) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat ein Ende der Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben gefordert.

Der Impffortschritt müsse mit einer Rückkehr in einen normalen Geschäftsbetrieb verbunden sein, heißt es in einem an die Bundesregierung gerichteten Papier, das den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Der BDI sprach sich demnach für einen Stufenplan aus, der festlegt, wie Corona-Maßnahmen in den Betrieben verringert und abgeschafft werden können.

Zudem dringt der Industrieverband darauf, Reisen in einem stärkeren Ausmaß als bisher zu ermöglichen. «Für den freien Waren- und Güterverkehr müssen Grenzübertritte bei allen Verkehrsträgern unbürokratisch und reibungslos ermöglicht und Einreiserestriktionen evidenzbasiert abgebaut werden», heißt es in dem Papier.

Dafür solle unter anderem die pauschale Testnachweispflicht im Flugverkehr entfallen. Um sichere Geschäftsreisen zu ermöglichen, dringt der BDI auf die Einführung eines digitalen europäischen Impfpasses.

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