BBL-Lizenz: Wildcard-Verfahren möglich

BBL-Lizenz: Wildcard-Verfahren möglich
BBL-Lizenz: Wildcard-Verfahren möglich

20 Klubs haben die Lizenz für die kommende Saison der Basketball Bundesliga (BBL) erhalten. Zwei Antragsteller bekamen die Lizenz aber mit der Auflage, den Finanzplan bis zum 31. Mai nachzubessern.

Bei einem weiteren Klub gibt es laut BBL eine „auflösende Bedingung“. Diese ist bis zum 15. Juni zu erfüllen. Das entschied der Lizenzligaausschuss.

„17 Vereine erhalten die Lizenz ohne Auflage oder auflösende Bedingung, eine neue Bestmarke. Dieses Ergebnis ist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden fehlenden Ticketerlöse bemerkenswert“, sagte Thomas Braumann, Vorsitzender des BBL-Lizenzligaauschusses.

Wildcard-Vergabe nicht unwahrscheinlich

Nach derzeitigem Stand nehmen 17 Mannschaften an der Saison 2022/23 teil. Die Klubs werden zeitnah entscheiden, ob es ein Wildcard-Verfahren für einen 18. Platz geben wird. Erst im Vorjahr waren die JobStairs Giessen 46ers nach dem sportlichen Abstieg dank einer Wildcard im Oberhaus geblieben.

Die Mittelhessen und die Fraport Skyliners Frankfurt sind in dieser Saison die Absteiger. Aus der 2. Liga (ProA) haben Medipolis SC Jena und die Rostock Seawolves als einzige der noch möglichen sportlichen Aufsteiger einen Lizenzantrag gestellt.

Da nur eines dieser beiden Teams das Playoff-Finale und damit die BBL-Qualifikation erreichen kann, ist die Vergabe einer Wildcard nicht unwahrscheinlich.

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