BB Biotech, Celgene und Co: US-Biotechs im freien Fall – das ist jetzt wichtig!

Michel Doepke
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BB Biotech, Celgene und Co: US-Biotechs im freien Fall – das ist jetzt wichtig!

Der Handelskrieg zwischen den USA und China geht in eine neue Runde: 128 US-Produkte möchte das Reich der Mitte mit Zöllen belegen. Anleger reagieren verschnupft und drücken die US-Indizes tief ins Minus. Auch der Nasdaq Biotechnology Index kann sich dem negativen Marktumfeld nicht entziehen und verliert über 3,5 Prozent.

Damit rutscht der wichtige Biotech-Index auf ein neues Jahrestief ab. Wichtig ist nun, dass 52-Wochen-Tief bei 2.960 Punkten zu verteidigen. Auf dem Weg dorthin befinden sich zwei weitere Unterstützungen im Bereich von 3.200 sowie 3.000 Punkten. Größter Verlierer im Index ist Alkermes mit einem Kursrutsch von rund 20 Prozent. Die US-Zulassungsbehörde FDA hat bei einem wichtigen Medikament keine ausreichenden Beweise für eine Wirkung des Präparates feststellen können. Anleger sollten von der Aktie die Finger lassen.

Stoppkurse beachten

Anleger sollten generell bei Biotech-Einzelinvestments die vom AKTIONÄR angegebenen Stoppkurse beachten. Beim Basisinvestment im Sektor, BB Biotech, besteht kein Handlungsbedarf. Langfristig bleibt die Beteiligungsgesellschaft aus der Schweiz das Top-Investment für Konservative.

In der letzten Handelswoche hat sich auch die Kursschwäche bei der stark angeschlagenen Aktie von Celgene fortgesetzt. Die Folge: Celgene wurde bei 69 Euro ausgestoppt. Trotz des schwachen Chartbildes und der unruhigen Marktlage bleibt DER AKTIONÄR langfristig von der Biotech-Gesellschaft überzeugt. Denn aktuell werden die Papiere mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11 für 2018 bewertet. Und das bei Wachstumsraten von rund 20 Prozent. Mutige Anleger können auf einen Rebound spekulieren. Ein Stopp sollte zur Absicherung knapp unter das Jahrestief von 84,95 Dollar platziert werden.