Bayerns-Trainersuche: Bobic giftet gegen Matthäus

Die Trainersuche des FC Bayern München zieht ihre Kreise in der Bundesliga. Neuer Favorit soll Eintracht Frankfurts Niko Kovac sein. Doch Fredi Bobic schlägt zurück – auch gegen TV-Experte Lothar Matthäus.

Fredi Bobic hatte am Sonntag genug von den Spekulationen um Trainer Niko Kovac. (Bild: Getty Images)

Jupp Heynckes macht es nicht und auch Thomas Tuchel hat abgesagt: Anfang April stehen die Bayern noch immer vor einem großen Fragezeichen, wenn sie über die kommende Saison und den eigenen Trainer sprechen.

Neuesten Berichten ist Niko Kovac, derzeit bei Eintracht Frankfurt, neuer Favorit auf den Posten. Nach der 1:2-Niederlage Frankfurts gegen den SV Werder Bremen meldete sich aber Eintracht-Boss Bobic deutlich zu Wort.

Bobic giftet gegen TV-Experte Matthäus

“Jeder quatscht irgendwas von rechts nach links. Das sind Kämpfe, die müssen in München ausgetragen werden”, sagte Bobic. Tags zuvor hatte Sky-Experte Lothar Matthäus von eigener Quelle gesprochen.

Der ehemalige Weltfußballer erklärte: “Der Name Kovac wird hier sehr häufig gespielt und genießt große Anerkennung. Ich glaube gehört zu haben, dass Niko Kovac ganz hoch im Kurs beim FC Bayern steht.“

Dafür erntete er von Bobic eine giftige Antwort: “Lothar ist gut drauf gewesen und hat ein paar Stimmen gehört. Ich hab’s ja gestern gesehen.” Bisher, so Bobic, habe er von Kovac selbst nichts von einem Interesse des FC Bayern vernommen.

Kovac hält sich Hintertür offen

“Das ist mir Jacke wie Hose”, fluchte der Eintracht-Boss in das Mikro und führte aus: “Das Thema wurde gestern wieder öffentlich aufgemacht. Okay, schön. Ihr habt Eure Kanäle, ich habe einen: das ist der zum Trainer. Und das ist das Entscheidende.“

Niko Kovac selbst hielt sich allerdings eine Hintertür offen: “Ich habe in Frankfurt bis 2019 Vertrag. Und wenn nichts dazwischen kommt, werde ich bis 2019 hier arbeiten.“ Wenn denn mal nicht der FC Bayern dazwischenkommt.