„Bayernplan“: Die CSU holt den Schweinebraten ins Wahlprogramm

Es gibt schon Dinge, die CDU und CSU unterscheiden. Schweinebraten und Cannabis gehören dazu. Beide Stichworte sind nach CSU-Empfinden so wichtig, dass sie in ihr Wahlprogramm Aufnahme gefunden haben. „Bayernplan“ nennt sich der entsprechend der CSU-Wahrnehmung als einzig gültige bayerische Vertretung. Das Titelblatt schmückt ein rundes Siegel mit Jahreszahl, wie eine TÜV-Prüfplakette. Drinnen stehen auf 30 Seiten viele Superlative. „Klartext“ verspricht die CSU und mehrere Garantien, die für Sicherheit, Ordnung und Steuerentlastung zum Beispiel. Das ist der Teil der sprachlichen Eigenheit.

Ein eigenes Programm hat die CSU in Bundestagswahlkämpfen schon öfters vorgelegt. Es soll darauf hinweisen, dass sich die Partei nicht nur als Anhängsel der CDU begreift. „Das gehört dazu“, hat auch die CDU-Chefin Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag in der ARD gesagt. Und weil es ein eigenes Programm ist, sind auch Unterschiede nötig.

CSU fordert Obergrenze

Die grundlegenden Differenzen sind bekannt: Eine Obergrenze für Flüchtlinge fordert die CSU seit Monaten. Und so steht auch im Bayernplan: „Deutschland braucht eine Obergrenze.“ 200.000 sollten im Jahr kommen dürfen. Merkel allerdings hat gerade nochmal betont: „Ich werde sie nicht akzeptieren.“ Und von Seehofer bleibt anzumerken, dass er seine Drohung, keinen Koalitionsvertrag ohne Obergrenze zu unterschreiben, nicht wiederholt.

Es sind also offenkundig kleine Verschiebungen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung