BayernLB meldet Gewinneinbruch im ersten Quartal

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Gewinn der BayernLB ist im ersten Quartal eingebrochen. Die Landesbank meldete am Donnerstag ein Nettoergebnis von 18 Millionen Euro in den ersten drei Monaten - ein Jahr zuvor waren es noch 112 Millionen gewesen.

Dazu trugen mehrere Faktoren bei: Der Zinsüberschuss sank um über 30 Millionen auf 444 Millionen Euro. Der Einbruch der Kapitalmärkte seit Jahresbeginn traf unter anderem die eigenen Kapitalanlagen der Online-Tochterbank DKB. Außerdem erhöhte die dem Freistaat und den bayerischen Sparkassen gehörende BayernLB wegen des Ukraine-Kriegs die Risikovorsorge um 28 Millionen Euro. Spürbar sind die geschäftlichen Folgen des Kriegs auch im Firmenkunden- und Kapitalmarktgeschäft, dessen Vorsteuergewinn von 73 auf 7 Millionen Euro schrumpfte.

Die Onlinebank DKB verbuchte ebenfalls einen sehr viel niedrigeren Vorsteuergewinn von 16 Millionen Euro, im ersten Quartal 2021 waren es noch 63 Millionen gewesen. Doch gewann die DKB im Jahresvergleich wie erhofft 400 000 neue Privatkundinnen und Kunden, Ende März waren es 5,1 Millionen.

Für das Gesamtjahr erwartet die Bank unverändert ein Vorsteuerergebnis von 300 bis 500 Millionen Euro, allerdings ist die Prognose laut Vorstand wegen des Kriegs mit erhöhter Unsicherheit verbunden.

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