Bayern-Trainer Jupp Heynckes: Im Sommer ist "ganz klar" Schluss

Zwei Spiele, zwei Siege - das erneute Comeback von Jupp Heynckes lässt sich gut an. Über den Sommer hinaus macht er aber keinesfalls weiter.

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes hat aufkommende Spekulationen über eine Fortsetzung seiner Tätigkeit beim deutschen Rekordmeister klar zurückgewiesen. "Wenn ich sage, ich übernehme das interimsmäßig bis Sommer, dann ist das so. Normalerweise übernimmt ein Trainer in meinem Alter nicht so eine riesige Aufgabe. Es ist ganz klar vereinbart bis Sommer - und sonst nichts", sagte der 72-Jährige am Freitag.

Er werde darüber auch nicht mehr reden, fügte er vor dem Bundesligaspiel am Samstag (18.30 Uhr im LIVETICKER) beim Hamburger SV an. Vielmehr beschäftigt sich Heynckes damit, dass sein Team nach dem vielversprechenden Auftakt unter seiner Regie mit zwei Siegen in der Spur bleibt. Zumal es nach dem HSV-Spiel im Pokal zu RB Leipzig geht.

Heynckes fordert: "Müssen zeigen, wo wir stehen"

"Wir müssen das auch auswärts bestätigen, was wir zu Hause geleistet haben. Wichtig ist, dass man nie zurücksteckt, sich nicht zufrieden gibt. Wir müssen jetzt zeigen, wo wir stehen", betonte Heynckes vor zwei richtungweisenden Wochen mit dem Doppelpack gegen Leipzig, der Partie in der Champions League bei Celtic Glasgow sowie dem Kracher bei Borussia Dortmund am 4. November.

Der Start sei gut gewesen, "aber ich bin mit der Euphorie nicht mitgegangen, habe auch intern klar gesagt, was wir verbessern müssen", ergänzte Heynckes.

Keine allzu großen Hoffnungen machte der Bayern-Coach auf die Frage nach einer möglichen Rotation beim HSV  seinen Reservisten. Es werde jeder sein Einsatzzeiten bekommen, so Heynckes, "aber wir müssen erst einmal Erfolg haben. Deshalb werde ich erst mal die Mannschaft stellen, die mir am ehesten den Erfolg garantiert." Er habe klare Ideen, "aber ich möchte von den Spielern Feedback bekommen".

Ärger erwartet der 72-Jährige nicht. "Das sind alles Nationalspieler und für mich alles Stammspieler. So werden sie von mir behandelt. Ich rede mit den Spielern, da wird es keine Unzufriedenheit geben", sagte er.