Bayern-Star James Rodriguez vor Rückkehr zu Real Madrid? Adoptiv-Vater heizt Transferspekulationen an

James Rodriguez glänzte in der letzten Saison beim FC Bayern. Jedoch scheint er gerne nach Madrid zurückzuwollen, auch Gespräche habe es gegeben.

Die Spekulationen um eine Rückkehr des kolumbianischen Nationalspielers James Rodriguez von Bayern München zu Real Madrid sind neu angeheizt worden. "Er trägt Real in seinem Herzen. Ich würde es begrüßen, wenn er zu Real zurückkehrt", sagte der Adoptiv-Vater des WM-Torschützenkönigs von 2014, Juan Carlos Restrepo, in einem Radio-Interview bei "El larguero" bei Cadena SER in der Nacht zum Samstag.

James' Vater weiter: "Er würde sich sehr geschmeichelt fühlen, wenn Real Madrid sich damit beschäftigen würde, ihn zurückzuholen. Real Madrid hat man immer im Auge." Der Südamerikaner war vom FC Bayern im vergangenen Sommer für zwei Jahre von Real ausgeliehen worden. Marca hatte bereits auf der Titelseite berichtet: "James will zurückkehren."

James' Vater über Bayern-Leihe: "Fühlt sich da wohl"

Der Vater des Starspielers gab allerdings auch an, dass sein Filius in München sehr gut aufgenommen worden sei. "Er ist ganz relaxt", sagte er, "bei Bayern haben sie ihn sehr gut behandelt. Da hat er es geschafft, dauerhaft zu spielen, was das Wichtigste ist." Er habe es geschafft, herausragend zu spielen, "und er fühlt sich da wohl. Es gibt noch ein Jahr Vertrag, und das ist unsere Verantwortung. Er ist verpflichtet, seinen Vertrag zu erfüllen, es sei denn, es gibt im letzten Moment eine Entscheidung."

Nach dem Weggang des fünfmaligen Weltfußballers Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin sucht Real nach namhaften Ersatz für den Champions-League-Sieger. Der Vater von James bestätigte, dass der neue Real-Coach Julen Lopetegui bereits mit seinem Sohn gesprochen habe.

"Jetzt gibt es einige Veränderungen mit dem Weggang von Ronaldo und der Ankunft von Lopetegui. Es sieht danach aus, dass auch er attraktiven Fußball spielen lassen will, mit dieser Struktur könnte mein Sohn bei Real Madrid zu mehr Einsatzzeiten kommen." Real, sagte er, sei "die wichtigste Mannschaft der Welt".