Bayern-Präsident Uli Hoeneß über Kritik von Robert Lewandowski: "Müssen wieder lockerer werden"

Nachdem Karl-Heinz Rummenigge Robert Lewandowski und dessen Berater nach einem unautorisierten Interview tadelte, meldet sich nun Uli Hoeneß zu Wort.

Viel Trubel beim FC Bayern: Das Interview von Robert Lewandowski im SPIEGEL sorgt weiter für Aufregung. Nachdem Karl-Heinz Rummenigge auf die Aussagen des Polen reagierte, meldet sich nun Uli Hoeneß zu Wort - und nimmt Dampf aus der Angelegenheit.

"Das ist eine kleine Aussage und ich finde die - um ehrlich zu sein - überhaupt nicht schlimm", sagte der Präsident des deutschen Rekordmeisters am Montag am Münchner Flughafen.

Generell gefalle Hoeneß nicht, "dass man bei uns jedes Wort auf die Goldwaage legt. Auch intern. Wir müssen da wieder lockerer werden".

Rummenigge schießt gegen Lewandowski und Berater

Rummenigge hatte am Sonntag seinen Unmut über Lewandowskis Spiegel-Interview, in dem sich dieser um die bayerische Konkurrenzfähigkeit sorgte und über fehlende Loyalität im Profifußball sprach, zum Ausdruck gebracht und "Stress mit mir persönlich"  angekündigt.

Rummenigges Reaktionen möchte Hoeneß aber nicht zu hoch hängen. "Ich fand die Aussagen von Karl-Heinz ausgewogen. Gegen Lewandowski habe ich keine große Kritik gesehen", stellte er klar: "Eher gegen den Berater."

Darüber hinaus äußerte sich Hoeneß zu Bayerns neuem Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Der Bosnier mache einen "ausgezeichneten Job". Und dieser sei nicht der des Pressesprechers, Salihamidzic müsse im Verein für Ordnung sorgen: "Das tut er."