Bayern nimmt die Pokal-Hürde Paderborn souverän

Bayern nimmt die Pokal-Hürde Paderborn souverän

Der FC Bayern München hat seine erste K.o.-Hürde im Jahr 2018 souverän genommen. Die Bayern setzten sich im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Drittliga-Spitzenreiter SC Paderborn mit 6:0 (3:0) durch.

Kingsley Coman (19.), Robert Lewandowski (25.), Joshua Kimmich (42.), der eingewechselte Corentin Tolisso (55.) und Arjen Robben (86., 88.) schossen den Rekordpokalsieger vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Benteler-Arena zum neunten Mal in Folge ins Halbfinale.

Unter Trainer Jupp Heynckes feierte der FC Bayern damit bereits seinen 20. Sieg im 21. Spiel. Im Vergleich zum 2:0 in Mainz veränderte Heynckes seine Startelf auf gsieben Positionen. Unter anderem kehrten Torjäger Lewandowski, Coman und Robben in die Anfangsformation zurück.

Paderborn beginnt forsch

Die Bayern kamen zwar in der 3. Minute durch den Kopfball von Lewandowski zur ersten guten Chance. Doch bei Minusgraden trat Paderborn mutig auf und erzwang durch aggressives Anlaufen auf dem schwer bespielbaren Platz einige Ballverluste des hohen Favoriten.

In der 8. Minute brachte SCP-Verteidiger Sebastian Schonlau den Ball gar im Tor von Sven Ulreich unter, Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) entschied aber auf Abseits. Der Videoschiedsrichter, der erstmals in einem DFB-Pokalspiel zum Einsatz kam, griff nicht ein.

Der 18-malige Pokalsieger aus München ließ sich vom Druck der forschen Paderborner nicht nervös machen. Zunächst prüfte erneut Lewandowski (18.) SCP-Torhüter Michael Ratajczak. Eine Minute darauf war Coman dann mit dem 1:0 zur Stelle, nachdem Robben zunächst verfehlt hatte.

Mit dem 2:0 durch Lewandowski auf Vorlage von Coman war bereits zur Mitte der ersten Halbzeit die Vorentscheidung gefallen.

Müller muss verletzt raus

Während Paderborn durch Standards von Marlon Ritter weiterhin gelegentlich offensiv gefährlich wurde, erhöhte Kimmich nach öffnendem Pass von Mats Hummels noch vor der Pause auf 3:0.

Der frühere Erstligist aus Paderborn, der erstmals in der Runde der letzten Acht stand, kam ungeachtet des klaren Rückstands mutig aus der Kabine.

Selbst das vierte Gegentor durch den für den angeschlagenen Thomas Müller eingewechselten Tolisso brach nicht die Moral der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart, die durch Ben Zolinski den Pfosten traf (56.) und durch Phillip Tietz vor dem leeren Tor den Ehrentreffer verpasste (80.). Kurz vor Schluss traf Robben noch doppelt.