So denkt Upamecano über den Nagelsmann-Deal

SPORT1
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So denkt Upamecano über den Nagelsmann-Deal
So denkt Upamecano über den Nagelsmann-Deal

Dayot Upamecano macht im Sommer den nächsten Schritt in seiner Karriere - vielleicht den wegweisenden für eine großartige Laufbahn. Denn der Innenverteidiger, der aktuell noch bei RB Leipzig unter Vertrag steht, wechselt für 42 Millionen Euro zum FC Bayern.

Dass er damit einer der teuersten Verteidiger der Bundesliga-Geschichte ist, lässt ihn kalt. "Das sind Zahlen, mit denen ich mich nicht beschäftige. Mich interessiert meine Entwicklung", stellte Upamecano im kicker klar. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Auch wenn es bei seinem Transfer noch nicht zu erahnen war, geht der 22-Jährige nicht alleine den Weg von Leipzig nach München. Trainer Julian Nagelsmann schließt sich ebenfalls dem deutschen Rekordmeister an.

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Upamecano freut sich auf Zusammenarbeit mit Nagelsmann

Dies findet Upamecano "natürlich schön, weil ich seine Spielphilosophie und seine Art kenne", erklärte er, fügte aber an: "Trotzdem starte ich bei null, wie alle anderen Spieler auch."

Seinen Status als unangefochtener Abwehrchef, den er bei RB innehat, muss er sich an der Säbener Straße neu erarbeiten.

Von einem ehemaligen Vorgesetzten bei den Leipzigern und bei RB Salzburg zeigt sich Upamecano sehr beeindruckt. Insbesondere die Verhandlungen, mit denen der dortige Ex-Trainer und -Manager Ralf Rangnick ihn und seine Familie überzeugt 2015 hat, nach Salzburg zu wechseln, haben den französischen Nationalspieler geprägt. (Tabelle der Bundesliga)

Rangnick "wie ein Wissenschaftler"

"Ralf Rangnick ist wie ein Wissenschaftler, der schon im Voraus viele Szenarien und Entwicklungen erkennt, die andere nicht sehen. Sein Besuch bei uns, als er mich unbedingt holen wollte, war der wichtigste Moment für meine Laufbahn. Für meine Familie und mich war danach klar: Es wird kein einfacher Schritt, aber es ist vielleicht der Schlüssel für meine Karriere", erinnerte sich Upamecano.

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Wenn er sich noch weiter zurückerinnert, fallen ihm seine fußballerischen Anfänge in Evreux ein, wo er in Fußball-Käfigen auf Asphalt gespielt hat.

"Wir hatten unsere eigenen Gesetze, und es waren knallharte Duelle. Wenn man hingefallen war und sich blutige Knie geholt hatte, ist man aufgestanden und hat weitergekämpft. Das hilft mir bis heute", sagte Upamecano und ergänzte: "Wenn du den Fußball-Käfig überlebst, überlebst du viele Dinge im Leben."