Bayern Münchens Keeper Sven Ulreich erklärt seine starke Elfer-Quote

Neuer-Vertreter Sven Ulreich musste in Katar das Training abbrechen. Der Grund: eine Verletzung des Mittelfingers.

Sven Ulreich hat sich in der laufenden Saison als solider Ersatz für Manuel Neuer entpuppt. Der Torwart des FC Bayern München sprach nun über seine starke Quote bei gegnerischen Elfmetern.

Fünf Elfmeter konnte der FCB-Keeper entschärfen: Zwei gegen Hannover 96 und den VfB Stuttgart sowie im Elfmeterschießen gegen RB Leipzig und doppelt im Supercup gegen Borussia Dortmund. Beim VfB waren es nur zwei gehaltene Strafstöße in zehn Jahren gewesen.

Woher diese plötzliche Steigerung? Ulreich dankt seinen Gehilfen: "Wir ana­ly­sie­ren vor dem Spiel die Elf­me­ter­schüt­zen, mein Tor­wart-Trai­ner Toni Ta­palo­vic macht das rich­tig gut, hat viele Schüt­zen auf dem Zet­tel." Klar ist aber auch, dass Ulreich inzwischen schon Eindruck schindet.

Ulreich mit Neuer-Ausstrahlung

"Wenn du zwei, drei ge­hal­ten hast, den­ken die Schüt­zen mehr nach, das hilft. Neh­men Sie Manu Neuer! Bei dem über­legt jeder Schüt­ze zwei­mal, was er macht, weil er halt diese Aus­strah­lung hat", erklärt er in der Bild. Eine ähnliche Ausstrahlung hat der Ersatzmann inzwischen ebenso aufgebaut.

Noch immer ist Ulreich derweil angetan von seiner Entscheidung, nach München zu wechseln: "Man ist in jedem Spiel Fa­vo­rit und muss ge­win­nen, ein Un­ent­schie­den ist oft schon zu wenig. Un­se­re Spie­ler haben ein­fach total Bock auf den ma­xi­ma­len Er­folg. Diese Men­ta­li­tät brauchst du beim FC Bay­ern!“