Bayern Münchens Karl-Heinz Rummenigge zu James-Gerücht: "Macht Dinge teurer"

Nach dem Sommer des Transfer-Wahnsinns spricht sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge für eine Reformation des Financial Fair Play aus.

Der FC Bayern München bereitet offenbar ein Angebot für James Rodriguez vor. Der Kolumbianer von Real Madrid sei der Wunschspieler von Trainer Carlo Ancelotti, Karl-Heinz Rummenigge wollte sich dazu jedoch nicht äußern, dementierte aber auch nicht.

Wie der für gewöhnlich gut informierte kolumbianische Journalist Javier Hernandez Bonnet bei blu Radio angab, soll sich James endgültig gegen einen Verbleib in Madrid entschieden haben. Das sei bedingt durch die bevorstehende Verpflichtung der Königlichen von Dani Ceballos. 

Durch die erneut erhöhte Konkurrenzsituation soll der offensive Mittelfeldspieler, der schon in der vergangenen Saison unregelmäßig zum Zug kam, einen Wechsel anstreben. Neben dem FC Bayern sind wohl auch Paris Saint-Germain und Manchester United interessiert.

Erstes Treffen in Madrid

Bonnet führt allerdings an: "Er ist näher an Bayern München als an PSG." Demnach habe James seinen Urlaub in Kolumbien vorzeitig abgebrochen, um nach Madrid zu reisen. Dort erwartet er  gemeinsam mit Real das erste offizielle Angebot der Deutschen.

"In den nächsten Stunden", so der Journalist am frühen Montagmorgen deutscher Zeit, würde das Angebot des Rekordmeisters in der spanischen Hauptstadt eingehen. Zahlen wurden nicht genannt, es soll sich allerdings auch um die erste Verhandlungsinstanz handeln.

Rummenigge, angesprochen auf der Pressekonferenz bei der Vorstellung von Corentin Tolisso, sagte dazu nur: "Ich will hier und jetzt nicht jedes Gerücht kommentieren. Das macht die Dinge im Zweifelsfall auch komplizierter und teurer."