Bayern Münchens Arjen Robben über verlorene CL-Endspiele: "Niemand will diesen Makel haben"

Arjen Robben erzählt, wie groß der Druck für ihn vor dem Finale von Wembley war und wieso ein Wechsel zu ManUnited Jahre zuvor scheiterte.

Arjen Robben hat sich über die Drucksituation vor dem Champions-League-Endspiel 2013 geäußert. Dabei schoss er den  FC Bayern in Wembley zum 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund und sicherte dem FCB den Titel.

"Vor dem Finale herrschte riesiger Druck. Auf der einen Seite war ich positiv gestimmt und überzeugt, dass wir gewinnen. Andererseits war da der Gedanke, dass ich nicht in drei Champions-League-Finals spielen kann und alle verliere", sagt Robben bei FourFourTwo: "Niemand will diesen Makel auf seiner Karriere haben."

Robben stand kurz vor Wechsel zu Manchester United

2010 hatte er mit dem FC Bayern das Finale gegen Inter Mailand verloren, 2012 gegen den FC Chelsea - in der Verlängerung verschoss Robben einen Elfmeter. "Zwölf Monate später erziele ich das Siegtor. Ich glaube, dass das ein großartiger Beweis für den Charakter ist, den man braucht, um Erfolg zu haben", sagte Robben.

Außerdem sprach Robben über einen Beinahe-Transfer zu Manchester United im Sommer 2004. "Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit Alex Ferguson beim Abendessen in Manchester. Wir haben uns über Fußball und das Leben unterhalten", erinnerte sich Robben.

"Aber nachdem ich wieder bei PSV war, ist nichts passiert", sagte Robben. "Es gab keinen richtigen Kontakt, und PSV hatte schon mit Chelsea verhandelt. Vielleicht haben sie einfach ein höheres Angebot abgegeben? Ich weiß es wirklich nicht." 

Schließlich schloss sich Robben für 18 Millionen Euro dem FC Chelsea an: "Ich mochte Chelsea und seine Pläne. Wir haben uns getroffen und dann war alles ziemlich schnell erledigt."