Bayern München: David Alaba und Arturo Vidal fehlen gegen den FC Augsburg

Nachdem Heynckes einen Einsatz von Neuer am Wochenende ausgeschlossen hatte, kann nun auch David Alaba gegen Köln nicht spielen.

Rekordmeister Bayern München muss am Samstag (15.30 Uhr im LIVE-TICKER) beim FC Augsburg auf Arturo Vidal und David Alaba verzichten. Vidal plagt eine Kapselreizung am Knie, wegen der Verletzung war er am Dienstag im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Sevilla (2:1) ausgewechselt worden. Alaba hat seit der Dienstreise nach Spanien einen gereizten Nerv im Rücken und kann bislang nicht voll trainieren. "Es ist ein bisschen besser", sagte Trainer Jupp Heynckes am Freitag.

Juan Bernat, der in Sevilla auch wegen einer Wunde am Bein ausgetauscht worden war, habe am Donnerstag "ganz normal trainiert", sagte Heynckes, der hinter den Einsatz von Corentin Tolisso ein Fragezeichen setzte. Der Franzose hatte am 10. März gegen den Hamburger SV eine schwere Prellung am Bein erlitten. "Er hat nach wie vor Probleme. Der Einsatz für Frankreich war zu früh. Aber wenn er spielen kann, wird er beginnen", sagte der Bayern-Coach.

Heynckes: Titel, ein Glas Champagner, Fokus auf Sevilla

Die Münchner fahren mit dem klaren Ziel nach Augsburg, die 28. Meisterschaft der Klubgeschichte perfekt zu machen. "Das kann ich frei von der Leber weg sagen, dass das unsere Intention ist", betonte Heynckes, der aber nur dosiertes Feiern zulassen will angesichts des Viertelfinal-Rückspiels gegen Sevilla am kommenden Mittwoch: "In der Kabine gibt es ein Glas Champagner, und damit ist es getan. Wir haben am Sonntag um zehn Uhr Training. Feiern können wir, wenn die Gelegenheit dazu da ist. Da kann man die Sau rauslassen."

Das Sevilla-Spiel wird Heynckes auch bei seiner Aufstellung berücksichtigen. Allerdings will er dennoch "eine kompetitive Mannschaft" auf dem Platz schicken, wie der 72-Jährige sagte: "Bis Mittwoch haben wir vier Tage Zeit, da kann sich jeder Profi erholen."

Für Franck Ribery, der am Samstag 35 Jahre alt wird, wäre der sechste Titel in Folge schließlich "das beste Geschenk", meinte der Trainer-Altmeister. Heynckes fügte an: "Es gibt aber noch einen Gegner, der etwas dagegen hat."