Bayern-Jäger? Dopa-Runde zweifelt am BVB

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Bayern-Jäger? Dopa-Runde zweifelt am BVB
Bayern-Jäger? Dopa-Runde zweifelt am BVB

Es war eine Energieleistung von Borussia Dortmund - doch ist nach dem beeindruckenden Comeback bei Eintracht Frankfurt (3:2) nun auch der Angriff auf den FC Bayern möglich? (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Man muss schon den Hut ziehen, wie sie das gedreht haben“, lobte Ex-Bundesligaspieler Maik Franz im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1. Der knallharte Defensivspieler vergangener Tage hat aber auch das Problem des BVB erfasst:

„Die Vielzahl der Gegentore und der individuellen Fehler ist zu hoch. Ich glaube, es fehlt die Konkurrenzsituation in der Innenverteidigung. (Mats) Hummels und (Manuel) Akanji sind top, aber es fehlt der Druck auf die Etablierten. Emre Can ist ein super Fußballer, aber er ist eben kein Innenverteidiger.“

Die Dortmunder von Trainer Marco Rose zeigten viele Probleme, welche sie auch in der Hinrunde mit sich herumschleppten. Nun stellt sich die Frage, ob das späte Comeback nur über diese Schwächen, die vor allem in der Defensive auffallen, hinwegtäuscht. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Effenberg: „Sie kriegen zu viele Gegentore“

Kicker-Journalist und Bayern-Experte Karlheinz Wild glaubt wegen der Schwächen nicht, dass der BVB bei sechs Punkten Rückstand das Meisterrennen tatsächlich noch spannend machen kann.

„Der ganze Verbund hinten passt nicht. Emre Can macht als Sechser haarsträubende Fehler und Meunier ist für die europäische Spitze einfach nicht gut genug. Es reicht einfach nicht, da bin ich auf Strecke einfach sehr skeptisch, obwohl ich es der Bundesliga enorm wünschen würde“, sagte Wild im Doppelpass. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Sie kriegen zu viele Gegentore“, stellt auch SPORT1-Experte Stefan Effenberg: „Es sind auch individuelle Fehler, da kann man Rose nicht so einen Vorwurf machen. Roses Spielphilosophie ist Offensive. Du brauchst aber eine Grundstabilität in der Defensive. Das beste Beispiel bei Bayern waren Robben und Ribéry, die am Anfang immer stehen geblieben sind. Irgendwann haben sie gelernt, dass sie mithelfen müssen. Das muss auch Dortmund zeigen.“

Der Tenor in der Runde des STAHLWERK Doppelpass: Wenn der BVB die defensiven Schwächen nicht abstellen kann, dann wird es auch nichts mit der Meisterschaft.

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