Bayern hadert mit den Defensivproblemen

SID
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Der deutsche Rekordmeister Bayern München hadert nach der zweiten Saisonniederlage in der Fußball-Bundesliga mit seinen Defensivproblemen. "Wir sind für drei unnötige Ballverluste bestraft worden. Man darf diese Fehler nicht machen", sagte Trainer Hansi Flick nach der 2:3 (2:2)-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach nach einer Zwei-Tore-Führung: "Wir machen den einen oder anderen Fehler zu viel. Wir brauchen mehr Konzentration in der Defensivarbeit."

Nach der Führung durch Robert Lewandowski (20., Handelfmeter nach Videobeweis) und Leon Goretzka (26.) leisteten sich die Gäste in der Vorwärtsbewegung Ballverluste, die von den Gladbachern durch Jonas Hofmann (35., 45.+1) und Florian Neuhaus (49.) eiskalt bestraft wurden. "Wir haben den Ball in der Vorwärtsbewegung zu einfach verloren", sagte Thomas Müller bei Sky.

Flick fand noch einen anderen Ansatz für die Gegentore 22 bis 24 - mehr hatten die Bayern zu diesem Zeitpunkt zuletzt in der Saison 1981/82 kassiert (25). "Man muss aber auch die Tiefe absichern. Beim ersten Tor sind wir zu früh rausgegangen statt abzusichern. Beim zweiten Tor muss man mitgehen, dann passiert da nichts", sagte Flick. Beide Vorwürfe gingen an die Adresse von Niklas Süle, der vor dem dritten Gegentor einen schlimmen Fehlpass spielte.

Den Bayern droht nun der Verlust der Tabellenführung. RB Leipzig kann mit einem Sieg gegen Borussia Dortmund am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) vorbeiziehen.