Bayern nach Freiburg-Pleite Herbstmeister - Bochum mit Serie

Bayern München hat sich beim Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga gleich zum 26. Mal die Herbstmeisterschaft gesichert. Der Rekordchampion, der am Freitag 1:1 (1:0) bei RB Leipzig gespielt hatte, profitierte am Samstag vom 0:6 (0:3) des ersten Verfolgers SC Freiburg beim VfL Wolfsburg. Mit 35 Punkten ist der FC Bayern am 17. Spieltag am Dienstag und Mittwoch nicht mehr vom ersten Rang nach der Hinrunde zu verdrängen.

Aufgrund der Fußball-WM in Katar konnte der Halbzeitmeister erst im Jahr 2023 und nicht wie üblich im Herbst ermittelt werden. 40 von 59 Hinrundenersten holten am Saisonende auch den Titel - eine Quote von rund 67 Prozent.

Der VfL Bochum feierte seinen dritten Sieg in Folge durch das 3:1 (2:0) gegen Hertha BSC und verließ die Abstiegsplätze. Auf einen solchen rutschten die Berliner ab, dahinter liegt auf dem letzten Platz zunehmend abgeschlagen Schalke 04 nach dem 0:3 (0:1) beim neuen Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt.

Auf dem Relegationsplatz bleibt der VfB Stuttgart. Beim Debüt von Trainer Bruno Labbadia, der bei den Schwaben seine zweite Amtszeit angetreten hat, kam der VfB gegen den FSV Mainz 05 zu einem 1:1 (1:1).

Union Berlin besiegte die TSG Hoffenheim nach Rückstand mit 3:1 (0:1) und ist punktgleich mit Frankfurt und vor Freiburg Tabellendritter. Der FC Bayern liegt fünf Zähler vor dem Trio. Im Abendspiel fegte der 1. FC Köln in einem Mittelfeldduell Werder Bremen mit 7:1 (5:1) vom Platz - es war Kölns höchster Bundesliga-Sieg seit fast 40 Jahren.

Patrick Wimmer (1.) und Jonas Wind mit einem Doppelpack (34. und 37.) sowie Yannick Gerhardt (56.), Ridle Baku (80.) und Luca Waldschmidt (90.+4) per Foulelfmeter trafen für die aggressiven und effektiven Wolfsburger, für die Mannschaft von Christian Streich reichte es noch nicht einmal zu einem Ehrentreffer. Höher hat der SC in seiner Bundesligageschichte nur einmal verloren, 2011 mit 0:7 in München.

Für Frankfurt trugen sich Jesper Lindström (22.) mit einem Treffer nach sehenswertem Sololauf, Rafael Borre (84.) und Aurelio Buta (90.+1) in die Torschützenliste ein.