Bayern-Coach? Basler glaubt an Löw

Mario Basler glaubt daran, dass Jogi Löw eines Tages auf der Trainerbank des FC Bayern sitzen wird

Mario Basler glaubt an eine Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw als Bayern-Coach. "Löw kann sich einen Job als Vereinstrainer vorstellen", so Basler im Fantalk von SPORT1. "Ich glaube, dass Löw für Bayern der Trainer der nächsten Jahre sein kann."

Die anderen Teilnehmer der Runde waren nicht ganz so überzeugt von Baslers These.

Peter Neururer sieht zwar ebenfalls Vorteile für Löw als Bayern-Coach ("Das ist das sicherste, um Erfolg zu haben im Moment"). Trotzdem glaubtder Kulttrainer nicht an eine Vereinskarriere des Nationalcoaches in Deutschland. "Da würde er einiges an seinem Renommee irgendwann verlieren."

Bei einer Sache waren sich alle Fantalk-Experten einig: Jupp Heynckes hört nach dieser Saison endgültig auf. Daraus ergibt sich auch ein anderes Gesprächsthema der Runde: Wer wird Backup für Bayerns einzigen richtigen Stürmer Robert Lewandowski?

Basler: Aubameyang erster Lewandowski-Ersatz

Eigentlich müssten die Bayern laut Basler abwarten, wer ab der kommenden Saison Trainer an der Säbener Straße wird, um den zukünftigen Trainer in dieser Frage mitreden zu lassen. Trotzdem hat der 48-Jährige einen Kandidaten auf der Liste. Pierre-Emerick Aubameyang!


Laut Basler müsste der FC Bayern alles Geld in die Hand nehmen und den Gabuner von Borussia Dortmund loslösen - auch wenn dafür das System mit nur einer Spitze umgestellt werden müsste.

Auch ein anderer Name war im Fantalk hoch im Kurs: Timo Werner. Laut Neururer käme dieser Wechsel aber zu früh, als Backup sowieso. "Warum sollte ein Timo Werner sich bei den Bayern hinter Lewandowski auf die Bank setzen?" 


Ein Gomez-Typ wäre laut Neururer ideal. Davon gebe es aber momentan keinen in Europa. Also bleibt "das Sturmproblem ungelöst".

"Videobeweis abschaffen"

Wieder einmal zur Sprache kam der Videobeweis. Basler findet die fehlende Kontinuität schade: "In der Nationalmannschaft kommt der Videobeweis nicht zum Einsatz, in der Bundesliga dann schon, in der Champions League wieder nicht."

Trainer-Legende Neururer ging dabei noch weiter: "Abschaffen das Zeug, bis es richtig funktioniert!" 


Dazu wurden Javi Martinez gelobt. "Man wird von ihm  keine Fehler sehen", urteilt Neururer über den Spanier. Außerdem ist er laut SPORT1-Chefreporter Thomas Herrmann einer der besten Kopfballspieler der Bundesliga.

Außerdem werde Martinez unter Heynckes nicht mehr als Notlösung in der Innenverteidigung zum Einsatz kommen, wenn sich nicht gerade alle anderen Innenverteidiger verletzten, meint Herrmann.

Martinez dankte es der Runde mit einem Kopfballtor gegen die Schotten.