Bayern-Boss: Sport nicht Problem, sondern Lösung

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Marko Pesic, Geschäftsführer des FC Bayern Basketball, wünscht sich bei allem Verständnis für die Maßnahmen der Bundesregierung wegen der stark gestiegenen Coronazahlen ein Umdenken.

"Die Politik muss erkennen: Der Sport ist nicht das Problem, er ist eine Lösung", sagte der frühere Nationalspieler bei Spox.

Das gelte auch für "Theater, Opern oder Konzerte. Wir sollten die Leute ermutigen, mit Bedacht zu Veranstaltungen zu gehen, die nachweislich ein sehr gutes Sicherheits- und Hygienekonzept haben", sagte Pesic: "Wenn wir nicht aus der Schleife herauskommen, dass die Menschen nur noch zur Arbeit und nach Hause gehen, wird uns das auf Dauer nicht guttun als Gesellschaft."

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Mindestens bis Ende November sind im Sport keine Zuschauer erlaubt. Wann sie in die Hallen zurückkehren können, ist offen. Pesic hofft, dass es schnell geht: "Wir hören ja inzwischen oft, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Für mich bedeutet das dann in der Logik auch, dass wir Veranstaltungen wieder möglich machen müssen. Und zwar nicht nur möglich, Veranstaltungen müssen wieder ausdrücklich erwünscht sein."

Der 43-Jährige befürchtet zudem die Gefahr einer Abkehr.

"Wenn ich als Fan seit langer Zeit etwas nicht mehr erlebe, entwöhne ich mich vielleicht davon und suche mir einfach eine andere Beschäftigung. Ich gewöhne mich daran, nicht mehr zum Basketball zu gehen", so Pesic, "und dann gehe ich, selbst wenn es wieder möglich ist, eben nicht mehr hin, sondern verbringe meine Zeit mit Netflix-Serien, mit der PlayStation, gehe wandern oder spiele Schach, was auch immer."