Zu dieser Erkenntnis ist Bayern bei Alaba gekommen

Zu dieser Erkenntnis ist Bayern bei Alaba gekommen
Zu dieser Erkenntnis ist Bayern bei Alaba gekommen

Hasan Salihamidzic sorgt in der aktuellen Transferperiode für mächtig Aufruhr.

Vor allem mit den Verpflichtungen von Sadio Mané und Matthijs de Ligt setzte Bayerns-Sportvorstand auf dem Transfermarkt echte Ausrufezeichen.

Salihamidzic brachte damit einige Kritiker zum Schweigen – was sein Sohn Nick bereits vorher ankündigt hatte.

Salihamidzic räumt Fehler ein

Nichtsdestotrotz räumte der 45-Jährige im Zeit-Magazin nun Fehler bei den Vertragsverhandlungen mit David Alaba ein. Der Innenverteidiger war im vergangenen Jahr nach dreizehn Jahren beim deutschen Rekordmeister ablösefrei zu Real Madrid gewechselt.

Es hätte laut Salihamidzic „aus heutiger Sicht vielleicht nicht sein müssen, einem so verdienten Spieler, wie David einer war, eine Deadline zu setzen“.

Der FC Bayern habe „Stärke demonstrieren wollen“, aber mittlerweile würde Bayerns Sportvorstand anders mit der Situation umgehen. (Pressekonferenz: Salihamidzic kritisiert Lewandowski)

„Das Alaba-Thema würde ich versuchen, heute anders zu lösen. Das hätte aber nicht bedeutet, dass David bei uns geblieben wäre, weil die finanziellen Vorstellungen empfindlich auseinanderlagen“, erklärte Salihamidzic. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Rummenigge bedauerte den Verlust bereits früher

Bayerns Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte Alabas Verlust bereits früher bereut.

„Bei David bedauere ich seinen Abgang. Er war der Boss der Defensive, hat ein unglaubliches Jahr unter Hansi Flick mit dem Champions-League-Sieg in Lissabon gespielt. Man sieht, dass dieser Part bei Bayern fehlt. Das ist etwas, was mir leidtut“, gab Rummenigge im Juni zu.

Bereits am Ende des vergangenen Jahres ließ Rummenigge durchklingen, dass der Wechsel im Nachhinein ein Fehler gewesen sei.

„Grundsätzlich, glaube ich, sind alle unisono der Meinung, dass dieser Abgang besser nicht hätte stattfinden sollen. Man darf nicht vergessen, der Junge ist bei Bayern München groß geworden. Er hat 13 Jahre da gespielt und es war immer ein wichtiger Bestandteil der DNA von Bayern München“, bedauerte Rummenigge den Abgang.

Am Ende sollen unterschiedliche Vorstellungen beim Gehalt der Grund für die gescheiterte Vertragsverlängerung gewesen sein.

„Das Ganze hat sich irgendwann leider ein bisschen verkeilt. Ob in finanzieller oder auch in atmosphärischer Hinsicht. Das ist schwierig, im Nachhinein zu bewerten“, so Rummenigge. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Inzwischen hat Salihamidzic aber hart daran gearbeitet, dass der Alaba-Abgang bald endgültig vergessen sein wird.

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