Peinlich! Üble Schauspieleinlage von Bayer-Trainer Herrlich

Heiko Herrlich ließ sich nach einem leichten Schubser theatralisch fallen

Heiko Herrlich hat im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal mit einer Schauspieleinlage für Aufsehen gesorgt.

Der Trainer von Bayer Leverkusen ließ sich beim 1:0-Sieg seiner Mannschaft im Achtelfinale nach einem leichten Schubser von Denis Zakaria an der Seitenauslinie theatralisch fallen und sorgte damit für eine kleine Rudelbildung.

"Ich wollte keine Rote Karte für ihn haben. Ich schäme mich für die Aktion. Es sah sicherlich blöd aus, aber es war absolut keine Absicht. Das darf nicht passieren, auch mit 46 Jahren Jahren muss ich da noch fest stehen bleiben", sagte Herrlich bei Sky.

 Da legs di nieda - Heiko Herrlich geht zu Boden (IMAGO)

Heiko Herrlich

 Leichte Berührung von Zakaria

Zakaria war nach einem Zweikampf mit Admir Mehmedi dem Ball hinterhergelaufen und wollte sich ihn schnappen, um einen schnellen Einwurf auszuführen. Herrlich stellte sich allerdings vor den Ball, sodass Zakaria um den Leverkusener Coach herum laufen musste. Dabei legte der Mittelfeldmann Herrlich die Hand an den Rücken.

Herrlich nutzte dies, um sich zu einer theatralischen Einlage hinreißen zu lassen. Der Trainer blickte erstaunt in Zakarias Richtung, der ob des Fallers ebenfalls verblüfft dreinblickte. 

Fan wirft Becher nach Herrlich

Ein Fan im Stadion reagierte, indem er einen vollen Getränkebecher nach Herrlich warf.

Schiedsrichter Manuel Gräfe fiel nicht auf die Schwalbe herein und sprach auch nach der Rudelbildung keine Strafe aus.

Die User bei Twitter verurteilten Herrlichs Aktion größtenteils. Viele fühlten sich an Norbert Meier erinnert, der sich einst nach einem angedeuteten Kopfstoß von Albert Streit eine fast schon legendäre Schwalbe geleistet hatte.

 

 

 

 

 

 

Leverkusen gewann die Partie dank des Treffers von Leon Bailey in der 70. Minute.