Bayer-Torjäger Volland beendet Frankfurts Serie

SID
Volland hat kaum Hoffnungen auf WM-Teilnahme

Bayer Leverkusen hat das Duell der Unbezwingbaren gewonnen und mit dem achten Spiel in Serie ohne Niederlage seine Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Am 13. Spieltag siegte die Werkself mit 1:0 (0:0) bei Eintracht Frankfurt, das zuvor immerhin sechs Partien nacheinander gepunktet hatte.
Kevin Volland (76.) traf für Leverkusen, das nach einem durchwachsenen Saisonstart nun bereits 20 Punkte auf dem Konto hat und zuvor noch durch die Pfostentreffer von Lucas Alario (30./32.) im Pech gewesen war. Durch den Erfolg überflügelten die Rheinländer in der Tabelle auch Frankfurt, das mit 19 Punkten nichtsdestotrotz weiter um die Europacup-Plätze kämpfen dürfte.
Bei eisigen Temperaturen boten die Mannschaften den Zuschauern in der WM-Arena zunächst aber nur wenig Erwärmendes. Zwar zeigte sich im Ansatz immer wieder, warum beide Teams derzeit regelmäßig punkten, größtenteils aber dominierten die jeweiligen Abwehrreihen das Geschehen. Und das kam vor allem auf Leverkusener Seite überraschend.
Denn Bayer-Trainer Heiko Herrlich fehlten neben dem verletzten Abwehrchef Sven Bender auch die gesperrten Benjamin Henrichs und Wendell, zudem musste Leverkusen kurzfristig ohne Offensivspieler Leon Bailey (Infekt) auskommen. Für den Jamaikaner war ausgerechnet Alario in die Startelf gerückt, er hätte sein Team noch vor den Pfostenschüssen in Führung bringen können, traf den Ball aus guter Position (15.) jedoch nicht richtig. 
Die beiden Aluminiumtreffer kamen jedenfalls nicht von ungefähr, vor allem Leverkusen erreichte nach der schwachen ersten halben Stunde endlich Betriebstemperatur. Volland (40.) prüfte noch vor dem Seitenwechsel Frankfurts Keeper Lukas Hradecky mit einem Fernschuss.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs verzeichneten auch die Gastgeber in Person von Ante Rebic (49.) ihre erste gute Chance. Der kroatische Nationalspieler drosch den Ball zwar zu zentral auf das Tor von Bernd Leno, insbesondere die Körpersprache aber, mit der sich die SGE nun präsentierte, machte Mut auf eine auf beiden Seiten ereignisreiche Halbzeit.
Doch dies sollte sich zunächst nicht bestätigen - weil nur die Frankfurter spielten. In der starken Phase, die durch mitunter hektische Angriffe geprägt war, ermöglichte erneut Rebic mit seinem Schuss Leno eine kleine Flugshow (60.).