Bayer Leverkusens Lars Bender über verpasste WM 2014: "Dieses Gefühl geht nicht weg"

Eine Verletzung vor dem Turnier in Brasilien verhinderte, dass sich Lars Bender heute Weltmeister nennen kann. Für ihn noch heute extrem bitter.

Lars Bender hat seine von Verletzungen gebeutelte Karriere Revue passieren lassen. Der Kapitän von Bayer Leverkusen spricht über die ständigen Comebacks und nennt als den bisher härtesten Rückschlag seiner Karriere die verpasste WM 2014.

"Die WM in Brasilien war natürlich ein großer Traum von mir. In der Vorbereitung zu so einem Turnier auszufallen, das sitzt tief, und dieses Gefühl geht auch nicht weg", erzählte Bender im Interview mit dem DFL-Magazin.

Damals erlitt Bender eine schwerwiegende Oberschenkelverletzung. Einem Spieler mit einer solchen Verletzungshistorie kämen "starke Zweifel auf", erklärte der 28-Jährige. Man finde dann vor allem Halt in der Familie und im engen Umfeld.

Bender immer wieder von Verletzungen geplagt

Auch in dieser Saison haftet das Pech am Bayer-Kapitän. Immer wieder muss er sich mit kleinen Verletzungen herumschlagen. Aktuell laboriert Bender an einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich.

"Sehr hart ist es, wenn man ein paar Spiele wieder dabei ist und sich dann gleich wieder verletzt. Dann ist es wirklich schwierig, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. In diesen Augenblicken sieht man nur Dunkelheit", sagte Bender. Der Nationalspieler befindet sich derzeit im Aufbautraining.