Bayer Leverkusens Bernd Leno entschärft Wechselgerüchte: "Man darf nicht zu viel glauben“

Leno galt bei Napoli als heißer Kandidat. Sein Berater bestätigt Gespräche, betont aber, dass diese nicht mehr fortgeführt werden.

Bayer Leverkusens Torhüter Bernd Leno geht mit den Wechselgerüchten um seine Person entspannt um, "Derzeit zählt für mich nur Bayer Leverkusen", sagte der 26-Jährige im Interview mit Omnisport, liebäugelte aber gleichzeitig mit einem zukünftigen Engagement in einer anderen Liga: "Ich habe immer mal wieder Bock, ein neues Lebenskapitel aufzuschlagen, also Kultur, Sprache und alles was dazu gehört. Aber momentan ist das kein Thema." Generell komme für ihn nur ein Wechsel in eine Topliga in Frage. England, Spanien und Italien stehen für Leno an erster Stelle.

Zuletzt wurde Leverkusens Keeper immer wieder mit dem italienischen Spitzenklub SSC Neapel in Verbindung gebracht. "Das ist ein Zeichen dafür, dass meine Leistungen in der Vergangenheit nicht ganz so schlecht waren und es ist einfach eine Ehre, mit großen Vereinen in Verbindung gebracht zu werden. Aber mittlerweile stehen so viel Gerüchte überall, da darf und muss man nicht zu viel glauben."

Leno: "Champions League ist die größte Bühne und Leverkusen gehört wieder dahin"

Aktuell belegt Leno mit Leverkusen den fünften Platz in der Bundesliga, ein Muss sei das Erreichen der Champions League aber nicht, sagte Leno, wünschenswert aber sehr wohl. "Es wäre natürlich ein Riesenvorteil. Die Champions League ist die größte Bühne und Leverkusen gehört wieder dahin. Auch für die Bundesliga wäre es von Vorteil, wenn Mannschaften wie Bayer 04 wieder in die Champions League reinkommen. Ich habe selbst fünf oder sechs Mal Champions League gespielt und mit einer Ausnahme haben wir immer die Gruppenphase überstanden."

Am kommenden Samstag im Derby gegen Borussia Mönchengladbach bestreitet Leno sein 300. Pflichtspiel für Leverkusen, ein Jubiläum, das ihn mit Staunen erfüllt: "Vor ein paar Jahren hätte ich das niemals für möglich gehalten. Zum Glück bin ich verletzungsfrei geblieben in den knapp sieben Jahren, sonst wäre diese Zahl nicht möglich gewesen."