Bayer 04 Leverkusen: Hoffnung auf Lucas-Alario-Einsatz am Wochenende

Lucas Alario hat keine Freigabe und darf noch immer nicht für Bayer Leverkusen spielen. Nun stellt die Werkself einen Eilantrag bei der FIFA.

Bayer Leverkusen freut sich über die Ankunft von Lucas Alario. Ob es aber schon am Wochenende gegen den 1. FSV Mainz 05 mit einem Einsatz klappt, ist offen. 

Von Argentinien nach Deutschland: Leverkusens große Sturmhoffnung Alario ist nach Berichten von Bild und kicker am Montag in Deutschland angekommen. Der Stürmer soll am Mittwoch vorgestellt werden und möglichst schnell ins Training einsteigen.

River Plate weigert sich, die Ablöse anzunehmen

Allerdings fehlt bislang eine Spielberechtigung. Die Verantwortlichen beantragten diese offenbar schon in der letzten Woche beim argentinischen Verband, erhielten aber bislang keine Antwort. Das lässt an einem Einsatz gegen Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) zweifeln.

Zumal Alarios Ex-Verein River Plate Buenos Aires sich weigert, die überwiesene Ablösesumme anzunehmen. Der Lizenzspielervertrag des 24-Jährigen ist daher weiterhin noch nicht unterschrieben.

Der Verein reagiert jedoch gelassen, da damit zu rechnen ist, dass der Weltverband FIFA den Wechsel letztendlich für gültig erklärt. Wie lange das dauert, ist aber unklar. "Ich lasse mich da nicht verrückt machen. Ich plane immer mehrgleisig", sagte Trainer Heiko Herrlich nach der Trainingseinheit am Dienstagvormittag, bei dem Alarios Teile des Trainings absolvierte.   

Bayer hatte kurz vor Schließung des Transferfensters die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 19 Millionen Euro überwiesen. Der argentinische Verband hat die hinterlegte Ablösesumme bereits akzeptiert.

Emotionale Verabschiedung

Der 19 Millionen Euro teure Neuzugang verabschiedete sich emotional von River Plate Buenos Aires: "Ich hatte die Ehre, unvergessliche Momente mit großen Persönlichkeiten, meinen Kollegen und dem Betreuerstab zu erleben. [...] Es ist Teil des Weges eines Fußballers, neue Herausforderungen anzunehmen."

Er habe den Klub "wirklich geliebt" und dementsprechend sei es die bisher größte Herausforderung seines Lebens, River Plate hinter sich zu lassen: "Deswegen hoffe ich, eines Tages zurückzukehren. Vielen Dank an die gesamte River-Welt, besonders an die Fans.“