Tränen-Interview! Baumann wird nach Sensation emotional

SID
·Lesedauer: 2 Min.

Romed Baumann hat bei der alpinen Ski-WM in Cortina d'Ampezzo sensationell Silber im Super-G gewonnen. (Hier zum Liverticker der Ski-WM)

In einem spektakulären Rennen lag der gebürtige Österreicher, der seit zwei Jahren für den Deutschen Skiverband (DSV) fährt, nur 0,07 Sekunden hinter dem favorisierten Österreicher Vincent Kriechmayr.

Bronze gewann Alexis Pinturault (+0,38). (SERVICE: Alles zum Ski alpin)

Baumann kommen die Tränen

Als Baumann danach gefragt wurde, warum er den größten Erfolg in seiner Karriere für Deutschland feiern durfte, kamen ihm die Tränen. Er dankte allen, die an ihn geglaubt hatten, als er vor dem Nichts gestanden hatte, er dankte vor allem seiner deutschen Frau Vroni und schickte ihr und den beiden Töchtern einen besonderen Gruß nach Hause: "Ich liebe euch."

"Es ist heute alles so locker von der Hand gegangen, ich habe gar nicht geschnauft im Ziel, es ist unglaublich", sagte der 35 Jahre alte Baumann.

Auf der neuen Piste Vertigine hatte er zuvor seine ganze Routine ausgespielt.

Erste WM-Medaille seit Neureuther 2017

Für den DSV war es die erste WM-Medaille seit Slalom-Bronze von Felix Neureuther 2017 in St. Moritz/Schweiz.

Im Super-G der Männer hatte bislang nur 1987 der spätere Olympiasieger Markus Wasmeier als Dritter in Crans-Montana/Schweiz auf dem WM-Podest gestanden.

Baumann hatte zuvor für Österreich Bronze im Teamwettbewerb (2011 in Garmisch-Partenkirchen) und in der Super-Kombination (2013 in Schladming) gewonnen.

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Streckenposten verletzt sich bei Ski-WM

Für Aufsehen sorgte beim Silber-Coup von Baumann die Verletzung eines Streckenpostens.

Nach 24 Startern, darunter der spätere Zweite aus dem DSV-Lager, musste der Super-G unterbrochen werden, weil sich ein Helfer verletzt hatte und mit einem Schlitten abtransportiert werden musste.