Basketball: Terminstreit im Basketball: EuroLeague lehnt FIBA-Vorschlag ab

Im Konflikt um die neuen Länderspielfenster ist im internationalen Basketball weiter keine Lösung in Sicht. Die Vereine der EuroLeague lehnten am Freitag einen Kompromissvorschlag des Weltverbandes FIBA ab.

Im Konflikt um die neuen Länderspielfenster ist im internationalen Basketball weiter keine Lösung in Sicht. Die Vereine der EuroLeague lehnten am Freitag einen Kompromissvorschlag des Weltverbandes FIBA ab.

"Der Vorschlag der FIBA löst nicht die größten Probleme, stattdessen schafft er neue Schwierigkeiten", heißt es in einer Stellungnahme der Königsklasse im Klub-Basketball.

Kurz vor dem Saisonstart der EuroLeague gibt es somit keine Lösung um die Abstellung von Nationalspielern für die WM-Qualifikation. Die FIBA hatte im Konflikt um die neuen Länderspielfenster angeboten, die WM-Qualifikationsspiele von November bis Februar jeweils von Donnerstag auf Freitag zu verschieben.

Die EuroLeague hätte dann ihre für Donnerstag sowie Freitag vorgesehenen Spiele schon am vorherigen Dienstag austragen können.

Sollt es keine Lösung geben, würden den Nationalteams - oder aber den EuroLeague-Teilnehmern - durch den Konflikt zahlreiche Profis fehlen.

DBB und BBL auf FIBA-Seite

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) und die Basketball Bundesliga (BBL) hatten den Vorschlag der FIBA begrüßt. "Das ist ein absolut konstruktiver und gesunder Kompromiss, der für beide Seiten, die FIBA und die ECA, bestens tragbar ist", hatte DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt vergangene Woche gesagt.

Die vorgeschlagene Lösung hätte bedeutet, dass Nationalspieler von EuroLeague-Klubs dreimal innerhalb einer Woche im Einsatz wären. Aus deutscher Sicht im ersten Fenster also am 21. (EuroLeague), 24. und 27. November (Nationalteam).

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