Basketball: Klatschen für Bayern und Berlin

Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München ist mit einer Niederlage in die zweite Gruppenphase des Basketball-EuroCups gestartet. Der Meister von 2014 verlor überraschend deutlich beim italienischen Vertreter Fiat Turin mit 76:90 (32:46). Die Bayern hatten sich als Gruppensieger für die Zwischenrunde der besten 16 Teams qualifiziert.

Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München ist mit einer Niederlage in die zweite Gruppenphase des Basketball-EuroCups gestartet. Der Meister von 2014 verlor überraschend deutlich beim italienischen Vertreter Fiat Turin mit 76:90 (32:46). Die Bayern hatten sich als Gruppensieger für die Zwischenrunde der besten 16 Teams qualifiziert.

Der frühere deutsche Serienmeister Alba Berlin kassierte bei Herbalife Gran Canaria eine deutliche 81:100 (38:53)-Niederlage und war dem spanischen Erstligisten in jeder Phase des Spiels deutlich unterlegen. Der US-Amerikaner Luke Sikma stemmte sich als bester Werfer des Spiels mit 27 Punkten gegen die Niederlage.

Die Mannschaft von Bayern-Trainer Sasa Djordjevic lag zur Halbzeit gegen das 2015 gegründete Team aus Italien mit 14 Punkten zurück und fand auch im zweiten Durchgang nicht richtig ins Spiel. Topscorer war Turins früherer NBA-Spieler Diante Garrett mit 21 Punkten.

"Gratulation an Turin, sie haben das Spiel ganz anders angefangen als wir. Ich habe keine Erklärung für unsere erste Halbzeit, uns fehlte die Einstellung, um die physischen Anforderungen eines solchen Spiels zu erfüllen. 14 Turnovers bis dahin und 19 am Ende, das ist nicht akzeptabel. Wir wussten, was hier auf uns zukommt, ihr Transition-Spiel zum Beispiel und Fast Breaks. Wir haben aber nicht mal gefoult. In der zweiten Halbzeit haben wir reagiert, weil wir Stolz haben und eigentlich wissen, wie es gehen muss. Einige haben das aber hier zu leicht genommen und kennen den italienischen Basketball nicht. Das können wir uns nicht erlauben", war Djordjevic bedient.

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