Basketball: EuroLeague muss Entschädigung an FIBA zahlen

Im Streit um Werbegelder hat ein Gericht aus Luxemburg der FIBA Recht gegeben. Die EuroLeague muss nun eine nicht unwesentliche Geldstrafe entrichten.

Im Streit um Werbegelder hat ein Gericht aus Luxemburg der FIBA Recht gegeben. Die EuroLeague muss nun eine nicht unwesentliche Geldstrafe entrichten.

Wie El Pais berichtete und die FIBA inzwischen offiziell machte, ist die EuroLeague von einem Luxemburger Gericht schuldig gesprochen worden, der FIBA 900.000 Euro zu schulden. Beide Parteien waren 2004 einen Vertrag zur Organisation eines europäischen Wettbewerbs eingegangen.

Die EuroLeague kam ihren Verpflichtungen bis in den Dezember 2012 nach, terminierte den Vertrag allerdings aus ihrer Sicht anschließend, da die FIBA für das Jahr 2017 ein neues Kalendarsystem angekündigt hatte, das nicht Bestandteil des Vertrags war.

Das Gericht entschied allerdinds, dass das nicht rechtens war. Dementsprechend muss die EuroLeague die anfallenden Kosten von 900.000 Euro an die FIBA entrichten sowie 1.500 Euro an Zinsen und die Kosten für den Prozess tragen. Dem Gericht zufolge endete der Vertrag erst rechtswirksam im Januar 2015.

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