Basketball: BBL: Bayerns Serie reißt im Spitzenspiel gegen Alba

Zwei Tage nach dem Aus im EuroCup ist die Bundesligaserie der Basketballer von Bayern München gerissen.

Zwei Tage nach dem Aus im EuroCup ist die Bundesligaserie der Basketballer von Bayern München gerissen.

Im Spitzenspiel gegen Alba Berlin unterlag der bislang souveräne Tabellenführer deutlich mit 72:91 (39:34) und ging nach 20 Siegen in Folge wieder als Verlierer vom Feld. Alba revanchierte sich für die Niederlage im Pokalfinale im Februar und darf wieder vom Hauptrundensieg träumen.

"Wir hatten definitiv keine Energie mehr in unserem Tank. Meine Spieler haben alles gegeben, mehr war nicht drin", sagte Bayerns Trainer Sasa Djordjevic: "Wir hatten neun Spiele in den letzten 21 Tagen mit vier langen Reisen. Das war eindeutig zu viel, und das soll keine Ausrede sein. Das ist einfach eine Tatsache."

Brose Bamberg verliert überraschend

Allerdings liegen die Bayern (46:4 Punkte) auch nach dem 25. von 34 Spieltagen noch immer komfortabel vor den Berlinern (42:8), die ihren elften Sieg in Serie feierten. Dritter sind die MHP Riesen Ludwigsburg (42:10) vor den EWE Baskets Oldenburg (34:18), die am Samstag das Verfolgerduell bei medi Bayreuth (32:18) mit 102:98 (51:44) gewonnen hatten. Am Sonntag gewannen zudem die Frankfurt Skyliners bei den Telekom Baskets Bonn 79:75 (27:40) und schoben sich an Serienmeister Brose Bamberg vorbei auf Platz sieben.

Die Franken bangen mehr denn je um einen Platz in der Endrunde. Der Titelverteidiger kassierte nach zuletzt drei Siegen in Folge beim Kellerkind BG Göttingen eine überraschende 98:105 (44:54)-Niederlage und rutschte auf den letzten Play-off-Platz ab. Der frühere Vizemeister ratiopharm Ulm ist nach dem 91:74 (43:33) gegen den direkten Kontrahenten s.Oliver Würzburg mit 28:22 Zählern punktgleich mit Bamberg Neunter.

Im ersten Viertel gegen Alba zeigten die Bayern eine Reaktion auf die beiden bitteren Niederlagen gegen Darüssafaka Istanbul und führten mit 13 Punkten Vorsprung. Danach schwanden jedoch die Kräfte. Peyton Siva (16), Joshiko Saibou und Luke Sikma (je 14) waren die erfolgreichsten Berliner Schützen. Bei den Münchnern punkteten Jared Cunningham und Devin Booker (je 11) am häufigsten.

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