Basketball: Bayern stoppen Albas Höhenflug

Schwerer Stand für die Berliner Spencer Butterfield (2.v.l.) und Dennis Clifford (2.v.r.) gegen die Bayern Anton Gavel (l.) und Devin Booker

Berlin.  Der Traum, eine Woche nach dem Erfolg bei den Brose Baskets dem zweiten Topfavoriten der Basketball-Bundesliga ein Bein zu stellen, blieb unerfüllt. Alba Berlin verlor das Spitzenspiel gegen den FC Bayern vor 13.566 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena mit 70:80 (45:43). Damit ging auch die Tabellenführung an die Münchner verloren. Bis zur Halbzeitpause waren die Berliner, die wie schon am Mittwoch im Eurocup gegen Vilnius in Peyton Siva mit 21 Punkten ihren besten Werfer hatten, mit ihren Gästen auf Augenhöhe. Dann fiel jedoch schon im dritten Viertel, das für Alba mit 8:21 verloren ging, die Vorentscheidung.

"Ich gratuliere meiner Mannschaft trotzdem", sagte der Berliner Coach Aito Reneses, denn sie habe genau das getan, was er verlange, nämlich "ihr Maximum gegeben". Sein Gegenüber Sasa Djordjevic, der 1996 bis 1999 unter Reneses für den FC Barcelona gespielt hatte, war spürbar erleichtert, die Hürde Alba genommen zu haben. Es sei ein "sehr wichtiger Sieg", gewesen, sagte der Serbe, "gegen ein Team, das einen sehr guten Basketball spielt und das vor allem durch Peyton Siva und Luke Sikma, der vielleicht der beste Spieler auf seiner Position des Point Forwards in Europa ist, die Gegner bislang dominiert hat."

Ausgerechnet beim Gipfeltreffen musste Alba ohne Niels Giffey antreten, der sich tags zuvor beim Training den Daumen der linken Hand ausgekugelt hatte. "Glücklicherweise hat er sich gleich wieder von selbst eingerenkt", sagte der Mannschaftskapitän, "aber er ist ziemlic...

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