Basketball: Bauermann erklärt seinen Wechsel nach China

Dirk Bauermann wird am Saisonende s.Oliver Würzburg verlassen und zu einem bislang nicht bekanntgegebenen Klub in China wechseln. Nun sprach der frühere Bundestrainer über seine Entscheidung.

Dirk Bauermann wird am Saisonende s.Oliver Würzburg verlassen und zu einem bislang nicht bekanntgegebenen Klub in China wechseln. Nun sprach der frühere Bundestrainer über seine Entscheidung.

"Es war am Ende eine Entscheidung für eine neue großartige kulturelle und sportliche Herausforderung. Ich bin aber auch der Meinung, dass man bei solchen Dingen authentisch und ehrlich sein muss: Natürlich spielen finanzielle Aspekte ebenfalls eine Rolle", sagte Bauermann im Interview mit basketball.de.

Die Entscheidung des 60-Jährigen stieß in Würzburg nicht bei allen auf Verständnis. Nach dem 72:45-Sieg am Samstag gegen Braunschweig ließen einige Fans ihrem Unmut freien Lauf und zeigten Plakate mit Aufschriften wie "Reisende soll man nicht aufhalten", "Hochmut kommt vor dem Fall - danke für nichts DB" oder "Mit DB-Express SOFORT nach China".

"Wenn mir deshalb jetzt jemand vorwirft, gierig zu sein, dann soll er das glauben. Mir ist wichtig, dass ich zu meinen Grundüberzeugungen stehe. Und dazu gehört es eben auch, in der Begründung ehrlich zu sein", sagte Bauermann.

Bauermann: Wechsel nach China "durchaus vertretbar"

Den Coach reizt China auch deshalb, weil er davon ausgeht, dass sich die dortige Liga in den kommenden Jahren sehr gut entwickeln wird. Und auch der kulturelle Aspekt spielt eine gewichtige Rolle.

"Wenn man in meinem Alter noch einmal die Chance bekommt, sich so einer Herausforderung stellen zu dürfen, dann ist es, glaube ich, durchaus vertretbar, dies auch zu tun", so Bauermann.

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