Basketball: Bamberg kassiert Dämpfer in der Euroleague

Der deutsche Serienmeister Brose Bamberg hat weniger als 48 Stunden nach der grandiosen Aufholjagd gegen den FC Barcelona einen Dämpfer in der Euroleague kassiert.

Der deutsche Serienmeister Brose Bamberg hat weniger als 48 Stunden nach der grandiosen Aufholjagd gegen den FC Barcelona einen Dämpfer in der Euroleague kassiert.

Das Team von Trainer Andrea Trinchieri unterlag beim italienischen Rekordmeister Olimpia Milano 62:71 (35:27). Damit verpasste Bamberg (9.) in der 16 Teams umfassenden Liga den Sprung auf einen der acht Play-off-Plätze und konnte für das Bundesliga-Spitzenspiel kein Selbstvertrauen tanken: Am Sonntag ist Bamberg beim Tabellenführer Bayern München zu Gast.

Die Bamberger gewannen die ersten beiden Viertel (16:13, 19:14) vor 7700 Zuschauern in der lombardischen Metropole. Nach der Pause kamen die Mailänder mit einem 11:4-Lauf aus der Kabine und holten den Rückstand auf.

Die Oberfranken überzeugten zwar mit einer exzellenten Dreierquote von knapp 50 Prozent, erzielten im Schlussviertel jedoch nur elf Punkte. Vier Minuten vor Spielende ging Mailand in Führung und gab diese nicht mehr her.

Angeführt wurden die Bamberger erneut vom ehemaligen NBA-Profi Dorrell Wright, der zwölf Punkte beisteuerte. Aufseiten von Mailand, das am Mittwoch in Valencia erst nach zweimaliger Verlängerung gewann, überzeugte Center Kaleb Tarczewski ebenfalls mit zwölf Zählern.

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