BBL: 9. Spieltag: Heißer Kampf um die Tabellenspitze

Die BBL-Saison 2017/18 ist in vollem Gange. An der Tabellenspitze zeichnet sich ein spannender Kampf zwischen den Top-Teams aus Berlin, München, Bayreuth und Ludwigsburg ab. Meister Brose Bamberg hängt weiter allen Erwartungen hinterher und ist nur Achter. SPOX beantwortet euch alle Fragen zur BBL, dem Spielmodus, sowie den Mannschaften.

Die BBL-Saison 2017/18 ist in vollem Gange. An der Tabellenspitze zeichnet sich ein spannender Kampf zwischen den Top-Teams aus Berlin, München, Bayreuth und Ludwigsburg ab. Meister Brose Bamberg hängt weiter allen Erwartungen hinterher und ist nur Achter. SPOX beantwortet euch alle Fragen zur BBL, dem Spielmodus, sowie den Mannschaften.

Wann beginnt die BBL-Saison?

Der erste Spieltag der Basketball Bundesliga beginnt am 29. September mit dem Auftaktspiel des Meisters Brose Baskets Bamberg gegen s.Oliver Würzburg.

Wo kann ich die Spiele der BBL sehen?

Die Telekom überträgt alle Spiele der BBL erstmalig live. Für Telekom-Kunden, die das EntertainTV-Paket haben, ist das Ganze sogar kostenlos. Basketball-Fans haben jedoch die Möglichkeit für 9,95 Euro im Monat ein Jahresabo für die BBL zu buchen. Auch der TV Sender Sport 1 überträgt bis zu 48 Spiele der Saison live im Free-TV. Geplant sind 34 Spiele der Hauptrunde, sowie 14 Begegnungen der Playoffs.

Welche Teams spielen in dieser Saison in der BBL?

Team Tabellenpl. 2016/2017
Brose Baskets Bamberg 2.
EWE Baskets Oldenburg 5.
Ratiopharm Ulm 1.
FC Bayern München 3.
Medi Bayreuth 4.
Alba Berlin 6.
Telekom Baskets Bonn 7.
MHP Riesen Ludwigsburg 8.
Giessen 46ers 9.
Fraport Skyliners 10.
BG Göttingen 11.
Eisbären Bremerhaven 12
Science City Jena 13.
s.Oliver Würzburg 14.
Walter Tigers Tübingen 15.
Basketball Löwen Braunschweig 16.
Mitteldeutscher BC neu
Oettinger Rockets neu

Wer sind die Aufsteiger?

Der Mitteldeutsche BC und die Oettinger Rockets haben in der vergangenen Saison den Aufstieg in die BBL geschafft. Die Rockets drehten eine mitreißende Serie gegen die Niners und schafften zum ersten Mal den Aufstieg in die BBL. Der MBC schaffte seine "Mission Wiederaufstieg" gleich mit dem ersten Anlauf.

Wer sind die Favoriten auf die Meistertitel in der BBL?

  • Brose Baskets Bamberg: Wie jedes Jahr gehören die Brose Baskets zum Favoritenkreis auf den Titel. Sechs Meisterschaften in sieben Jahren sprechen eine deutliche Sprache und erinnert an die Dominanz von ALBA Berlin Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre. Der Meister hat seine Generalprobe am 25. September gegen den FC Bayern München jedoch deutlich verloren. Mit einer 58:71-Pleite verärgerte das Team aus Bamberg seinen Trainer Andrea Trinchieri "extrem".
  • FC Bayern München: Der Meister von 2015 scheiterte im vergangenen Jahr sang- und klanglos im Halbfinale gegen den späteren Meister Bamberg. In der neuen Saison soll es mindestens in die Finals gehen.
  • Ratiopharm Ulm: Die Ulmer spielten eine überragende Hauptrunde im vergangenen Jahr, scheiterten dann aber in einer packenden Serie an den EWE Baskets Oldenburg.
  • ALBA Berlin: Der Serienmeister aus vergangenen Tagen hatte mit dem FC Bayern München in den Playoffs ein schweres Los und unterlag in der Serie mit 1:3. In dieser Spielzeit könnte ALBA ein Geheimfavorit im Run auf die Finals sein.
  • EWE Baskets Oldenburg: Der Fünfte der vergangenen Hauptrunde zog überraschend in die Finals ein, unterlag dort aber deutlich den Brose Baskets. Dennoch muss man Oldenburg auch in dieser Spielzeit auf dem Playoff-Zettel haben.

Wer gewann die BBL-Finals in den letzten 20 Jahren?

Jahr Sieger Verlierer Ergebnis
2016 Brose Baskets ratiopharm Ulm 3-0
2015 Brose Baskets FC Bayern München 3-1
2014 FC Bayern München ALBA Berlin 3-1
2013 Brose Baskets EWE Baskets Oldenburg 3-0
2012 Brose Baskets ratiopharm Ulm 3-0
2011 Brose Baskets ALBA Berlin 3-2
2010 Brose Baskets Deutsche Bank Skyliners 3-2
2009 EWE Baskets Oldenburg Telekom Baskets Bonn 3-2
2008 ALBA Berlin Telekom Baskets Bonn 3-1
2007 Brose Baskets Artland Dragons 3-1
2006 RheinEnergie Köln ALBA Berlin 3-1
2005 GHP Bamberg Opel Skyliners 3-2
2004 Opel Skyliners GHP Bamberg 3-2
2003 ALBA Berlin TSK Bamberg 3-0
2002 ALBA Berlin RheinEnergie Köln 3-0
2001 ALBA Berlin Telekom Baskets Bonn 3-0
2000 ALBA Berlin Bayer 04 Leverkusen 3-0
1999 ALBA Berlin Telekom Baskets Bonn 3-2
1998 ALBA Berlin SSV Ulm 1846 3-0
1997 ALBA Berlin Telekom Baskets Bonn 3-1

Wer qualifiziert sich für die BBL-Playoffs?

Die Hauptrunde der BBL umfasst 34 Spieltage. Die ersten acht Mannschaften qualifizieren sich für die Playoffs und spielen im Modus "Best of five" in Viertelfinale, Halbfinale und Finale den Meister unter sich aus. Im Viertelfinale trifft der Erste der Hauptrunde auf den Achten der Hauptrunde, der Zweite auf den Siebten, der Dritte auf den Sechsten usw.

Wer qualifiziert sich für die Euroleague und den Europacup?

Der Sieger der Finals ist direkt für die Euroleague qualifiziert. Der Vizemeister muss durch die Euroleague-Quali. Entsprechend den zur Verfügung stehenden Plätzen, werden die Mannschaften auf den folgenden Plätzen für den Europacup gemeldet.

Wer steigt ab?

Die beiden letzten Teams der Hauptrunde sind die sportlichen Absteiger. In der vergangenen Saison gab es einen Sonderfalls, da Phoenix Hagen in Folge eines Insolvenzantrages die Spiellizenz entzogen wurde. Der zweite Absteiger der vergangenen Saison war RASTA Vechta.

Die Partien des 7. Spieltags in der Übersicht

Datum/Uhrzeit Heim Gast Ergebnis
Sa., 28.10., 18 Uhr ratiopharm Ulm Eisbären Bremerhaven 85:77
Sa., 28.10., 18 Uhr s'Oliver Würzburg EWE Baskets Oldenburg 84:86
So., 15.10., 15 Uhr FC Bayern München Fraport Skyliners 72:60
So., 15.10., 17:30 Uhr Mitteldeutscher BC BG Göttingen 84:89
So., 15.10., 17:30 Uhr Science City Jena MHP RIESEN Ludwigsburg 64:78
So., 15.10., 17:30 Uhr Brose Bamberg Alba Berlin 75:77
So., 15.10., 19:15 Uhr medi Bayreuth Giessen 46ers 96:75
So., 15.10., 20 Uhr Walter Tigers Tübingen Telekom Baskets Bonn 75:84
So., 15.10., 20 Uhr oettinger Rockets Löwen Braunschweig 87:92

Die aktuelle Tabelle der BBL

Platz Mannschaft Spiele Siege Niederlagen Körbe Punkte
1. Bayern 8 7 1 684:549 14
2. Ludwigsburg 8 7 1 687:562 14
3. Bayreuth 9 6 2 767:723 14
4. Alba Berlin 10 6 3 820:714 14
5. Frankfurt 8 5 2 631:615 12
6. Oldenburg 9 6 3 788:754 12
7. s.Oliver Wurzburg 8 4 3 628:601 10
8. Bamberg 8 5 3 676:594 10
9. Bonn 7 4 3 547:549 8
10. Ulm 9 4 5 729:721 8
11. Giessen 9 4 5 754:815 8
12. Jena 8 3 4 595:637 6
13. Göttingen 9 3 6 688:754 6
14. Basketball Braunschweig 9 3 6 655:747 6
15. Mitteldeutscher 9 2 4 784:807 6
16. Bremerhaven 8 1 6 607:679 2
17. Gotha 8 1 7 578:699 2
18. Tübingen 8 0 7 628:726 0

Wer ist Sponsor der BBL?

In den vergangenen Jahren hieß die Bundesliga noch Beko BBL. Nun hat sich easyCredit die Namensrechte an der Basketball Bundesliga gesichert. Somit heißt die BBL nun mit vollem Namen easyCredit BBL.

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