Basketball: Albas erfolgreiche Rückkehr aus der Hölle

Albas Luke Sikma (r.) beim Korbleger gegen Bambergs Maodo Lo. Mit 13 Punkten zählte der

Bamberg/Berlin.  Alba hat die erste große Reifeprüfung dieser Saison bestanden. Die Mannschaft von Trainer Aito Reneses bezwang am Sonntag Brose Bamberg, das Team, das seit einem Jahrzehnt im deutschen Basketball das Maß aller Dinge ist, auswärts mit 77:75 (33:42). Es war Albas erster Sieg in der "Frankenhölle" seit November 2009. Die Berliner rangen den Serienmeister erst in den letzten Minuten nieder und verteidigten damit die Tabellenspitze der Bundesliga. Beste Berliner Werfer waren Luke Sikma und Spencer Butterfield mit jeweils 13 Punkten.

"Wir haben uns nicht einschüchtern lassen, auch nicht, als wir mit zehn Punkten hinten lagen", sagte Kapitän Niels Giffey sichtlich stolz. "Wir haben einen guten Spirit in der Mannschaft. Keiner schaut auf seine eigene Statistik, in der Halbzeit haben wir darüber gesprochen, wie wir besser als Team zusammenspielen können."

Bambergs Coach ist verärgert über die Ansetzungen

Die Bamberger, die in der Bundesliga jeweils zwei ihrer acht Ausländer pausieren lassen, da national nur sechs erlaubt sind, traten ohne Augustine Rubit und Daniel Hackett an. Womit Trainer Andrea Trinchieri ausgerechnet die schonte, die bei den Siegen in der Euroleague, dem 80:76 am Mittwoch bei Unicaja Malaga und dem 78:72 am Freitag gegen Baskonia Vitoria, zu den Besten gehörten. "Wenn die Liga nicht in der Lage ist, für die Gesundheit der Spieler zu sorgen, muss ich es eben tun", begründete Trinchieri merklich verärgert seine Entscheidung. "Für uns ist es das vierte Spiel in dieser W...

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