Basketball: Alba auf der Suche nach Stabilität in der Offensive

Point Guard Peyton Siva (l.) hatte wie all seine Kollegen gegen die Eisbären Bremerhaven einen schlechten Tag erwischt

Berlin.  Sie standen wie immer im Mittelkreis, beschworen sich als Team, aber die Blicke aller waren zu Boden gerichtet, jeder mit sich selbst beschäftigt. Nur 48 Stunden nach dem glanzvollen Sieg zum Saisonauftakt gegen einen der Großen in Ulm, hatte Albas Basketballteam in eigener Halle mit 64:66 (30:32) gegen die Eisbären aus Bremerhaven verloren. Gegen einen der Kleinen also. Ein Ergebnis, das für die 8877 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena so unerwartet kam wie für die Spieler, die sich in der Mitte des Parketts zu fragen schienen, wie das hatte passieren können.

"Nach unserem Sieg in Ulm sind wir heute nicht konzentriert und mit zu wenig Intensität in die Partie gegangen", erklärt Albas Coach Aito. "Ab dem zweiten Viertel hat sich das gebessert, aber da war es schon etwas zu spät." Sein Team habe noch viel zu lernen, "technisch, aber vor allem auch mental", wozu allerdings kaum Zeit sei, denn bereits am Freitag stehe ja schon das Heimspiel gegen Tübingen (19 Uhr) an.

Offensiv ein rabenschwarzer Tag

Dass sich Peyton Siva gleich als Sündenbock anbot, war nicht mehr als ein ritterlicher Versuch. "Ich habe schlecht begonnen, hatte am Anfang zu viele Ballverluste und bin als Spielmacher Schuld daran, dass die Mannschaft nicht ihren Rhythmus fand", sagte er, benannte damit allerdings nur eine von vielen Ursachen. Denn alle, Siva eingeschlossen, hatten einen rabenschwarzen Tag in der Offensive, was die Zahlen belegen: Alba ließ gegen die Eisbären, die sich auch noch 17 Ballverluste leis...

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