Basketball: Alba startet mit Auswärtssieg in neue Bundesligasaison

Die Ulmer Profis Isaac Fotu (2.v.l.) und Trey Lewis (2.v.r.) spielen gegen Berlins Peyton Siva (l.) und Marius Grigonis (M.)

Albas Basketballmannschaft hat die erste Visitenkarte in der Bundesliga abgegeben. Die Berliner gewannen in Ulm beim Vorrundenersten der vergangenen Saison, der mit 27 Siegen in Folge einen neuen Rekord aufgestellt hatte, mit 72:68 (33:35). Ein Erfolg, der dem Team einen gehörigen Schub geben dürfte, denn Alba, angeführt von einem überragenden Marius Grigonis, spielte hart und smart – und das Beste ist: Da ist sicherlich noch eine Menge Luft nach oben.

"Wir werden noch besser werden", versprach Albas litauischer Nationalspieler, der erst spät in die Hauptstadt gekommen, aber mit 20 Punkten trotzdem vor Dennis Clifford (13) bester Werfer der Berliner war. "Aber natürlich ist es gut, mit einem Sieg in die Saison zu starten. Wir haben mit Emotionen gespielt, zusammengehalten, wenn es auch mal nicht so lief."

Albas neu zusammengestellte Mannschaft hätte nicht besser in die Partie starten können, wenn man bedenkt, dass sie noch nie komplett miteinander trainieren konnte. Bissig in der Defensive, schlau in der Auswahl der Würfe und mit einem Grigonis, der keine drei Minuten für seine ersten sieben Punkte brauchte. Erst als die Berliner bis auf 18:9 (6.) erhöht hatten, verstärkte sich die Gegenwehr der Gastgeber.

Albas Grandseigneur, Coach Aito, setzte bereits im ersten Viertel zehn Spieler ein, auch Bogdan Radosavljevic, der die ganze Vorbereitung verpasst hatte. Selbst ohne die erste Fünf hielt sein Team bis zum 27:20 (13.) stand, dann jedoch wurden die Ulmer stärker. Angefeuert von ...

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