Basketball: Alba-Sieg gegen Bamberg: Verdammt lang her

Alba hat seit 2009 nicht in Bamberg gewonnen. Diesmal sind die Vorzeichen vor dem Basketball-Klassiker anders.

Berlin.  Es gab Zeiten, da war es für die Mannschaften von Alba Berlin ganz normal, als Tabellenführer der Basketball-Bundesliga nach Bamberg zu fahren und oft auch die Punkte mitzunehmen. Aber die Kräfteverhältnisse haben sich längst verschoben. Auch Akeem Vargas (27), in seiner fünften Saison so lange dabei wie kein anderer im Team, hat das alte Bamberg-Gefühl um einige Jahre verpasst. Seine Bilanz sei "alles andere als rosig", sagt er. Für ihn, und alle seine Mitspieler sowieso, ist es also eine Premiere, den Serienmeister der vergangenen Jahre an diesem Sonntag als Spitzenreiter (15 Uhr, Sport1) zu besuchen. Alba ist mit 6:1 Siegen Erster, Bamberg (3:2) Achter.

Auch Vargas hat die Konstellation vor dem ersten Besuch dieser Saison bei der Mannschaft, die in den vergangenen acht Jahren sieben Mal Meister wurde, "so nicht erwartet". Als die Nummer eins anzutreten, gebe seinem Team Rückenwind. Alba versuche immer zu gewinnen, und sicherlich sei sein Team jetzt "ein wenig dichter dran", erstmals seit dem 62:44 am 8. November 2009 wieder in der Bamberger "Frankenhölle" die Punkte zu holen. Während seiner Zeit im Alba-Trikot sei er immer auf die Franken getroffen, "als sie schon eine sehr gut eingespielte Mannschaft waren". Was, wie die Tabelle zeigt, diesmal wohl anders ist. Brose-Trainer Andrea Trinchieri musste zuletzt mit 73:91 in Ludwigsburg die höchste Bundesliga-Niederlage seiner Amtszeit hinnehmen.

Großer Umbruch in beiden Teams

Vor der 60. Auflage des Klassikers – Alba führt in der...

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