Basketball: Alba setzt auf die Jugend und ein frisches Siegergen

Marco Baldi (r.) und Himar Ojeda haben Alba Berlin völlig neu aufgestellt.

Am Sonnabend startet die Basketball-Mannschaft von Alba Berlin in Ulm (18 Uhr, Telekom Sport) in die 28. Saison. Acht Meisterschaften, neun Pokalsiege, in der Bundesliga immer im Play-off und in all den Spielzeiten auf europäischem Parkett präsent – eine lange Geschichte, eine mehr als ansehnliche Bilanz. Vieles ist Routine geworden, so unterscheiden sich die Ziele jetzt nicht von denen, die in den vergangenen Jahren formuliert wurden. "Wir wollen in der Bundesliga unter die besten Vier, im Eurocup mit den Top-16 die zweite Runde erreichen", sagt Geschäftsführer Marco Baldi. Und daran, dass der Pokal mit Viertel-, Halbfinale und Endspiel "der kürzeste Weg zu einem Titel ist", habe sich auch nichts geändert. Zudem würden der FC Bayern und Brose Bamberg abermals über einen Spieleretat verfügen, der dreimal so hoch ist wie der von Alba.

Auch ohne, dass Alba um die absoluten Spitzenspieler mitbieten kann oder will, ist natürlich das Ziel, in allen Wettbewerben zu bestehen – auch das ist nicht wirklich neu. Der Weg, den Alba eingeschlagen hat, allerdings schon, was am deutlichsten mit der Verpflichtung der spanischen Trainerlegende Garcia Alejandro Reneses wurde. Ein Coach, der nicht nur für Titel steht, sondern auch dutzendfach nachgewiesen hat, aus "sehr guten Spielern Topspieler" gemacht zu haben – und genau das, erhofft sich Baldi nun, soll dem Bessermacher jetzt auch in Berlin gelingen. "Wir starten mit dem jüngsten Team, das es jemals bei Alba gegeben hat, Luke Sikma ist mit ...

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